Lack für‘s Bü­ro

Nicht zu far­ben­froh bei der Ar­beit auf­tau­chen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Gesund Im Mai -

Schö­ne Fü­ße ha­ben ab so­fort Sai­son. Doch wel­che bun­ten Far­ben auf den Fuß­nä­geln eig­nen sich ei­gent­lich für das Bü­ro?

OS­NA­BRÜCK. „In krea­ti­ven Be­ru­fen ist al­les er­laubt - von leuch­ten­dem Tür­kis bis zu Ka­na­ri­en­gelb“, er­läu­tert die Münch­ner Vi­sa­gis­tin Me­la­nie-Ma­rie Ka­nia. „In kon­ser­va­ti­ve­ren Bran­chen soll­ten Sie lie­ber zu dunk­lem Rot, Bee­ren- oder Pflau­men­tö­nen grei­fen“, rät die Ex­per­tin. Die bun­te­ren, far­ben­fro­he­ren La­cke lie­ber für den Ur­laub auf­he­ben. Oder im Bü­ro in San­da­len mit ge­schlos­se­ner Spit­ze oder in Bal­le­ri­nas schlüp­fen. Die Re­gel, dass Fin­ger- und Fuß­nä­gel die glei­che Far­be ha­ben soll­ten, gilt der­weil schon lan­ge nicht mehr. „Die Far­ben soll­ten al­ler­dings aus ei­ner Farb­welt stam­men“, be­tont Ka­nia, al­so gut zu­sam­men­pas­sen. „Ei­ne schö­ne Kom­bi­na­ti­on sind zum Bei­spiel Nu­de- oder Pa­s­tell­tö­ne auf den Fin­ger­nä­geln und dunk­le Rot­tö­ne auf den Ze­hen­nä­geln.“

So ge­lin­gen die Nä­gel

Be­vor man mit dem ei­gent­li­chen La­ckie­ren der Fuß­nä­gel be­ginnt, müs­sen die­se zu­nächst vor­be­rei­tet wer­den, um ein op­ti­ma­les Er­geb­nis zu er­zie­len.

Zu­nächst soll­te man die Nä­gel schnei­den über­schüs­si­ge Haut ent­fer­nen. Bit­te Fü­ße nicht ein­cre­men, denn die Nä­gel müs­sen fett­frei sein, wenn sie la­ckiert wer­den.

Nun soll­te sich der La­ckie­rer ei­ne be­que­me Sitz­po­si­ti­on su­chen, in wel­cher die Fü­ße so hoch­lie­gen, dass man die Nä­gel oh­ne gro­ße Ver­ren­kun­gen er­rei­chen kann.

Al­les pa­rat hin­le­gen

Da­zu ge­hört na­tür­lich in ers­ter Li­nie der Na­gel­lack. Aber auch Un­ter­lack, Wat­te­stäb­chen oder Na­gel­lack­kor­rek­tur­stift für mög­li­che Kor­rek­tu­ren, Pa­pier­tü­cher zum Un­ter­le­gen so­wie, falls vor­han­den, ein Ze­hen­ab­stand­shal­ter soll­ten vor­be­rei­tet sein. Wenn spä­ter zu­sätz­lich Über­lack oder Glanz­lack auf­ge­tra­gen wer­den soll, darf die­ser auch ger­ne be­reit ste­hen.

Bei der Aus­wahl der Far­be des Na­gel­lacks soll­te man sich nach dem Out­fit rich­ten. Be­son­ders har­mo­nisch wird der Look, wenn die Fin­ger­nä­gel in der glei­chen Far­be wie die Fuß­nä­gel la­ckiert sind. Und nun geht es an das Ein­ge­mach­te. Erst den Un­ter­lack auf­tra­gen. Wer ei­nen Ze­hen­ab­stand­shal­ter be­sitzt, soll­te die­sen zwi­schen die Ze­hen set­zen, um spä­te­re Be­rüh­run­gen der ein­zel­nen Ze­hen zu ver­mei­den. Ze­hen­s­prei­zer kann je­der im Dro­ge­rie­markt kau­fen. Al­ler­dings kann man auch auf Wat­te zu­rück­grei­fen – die er­füllt den sel­ben Zweck aus­rei­chend.

Ne­ben dem Un­ter­lack darf auch ger­ne ril­len­fül­len­der be­nutzt wer­den, er soll­te aber nur zum Ein­satz kom­men, wenn Ris­se oder grö­ße­re Ril­len im Na­gel vor­han­den sind. Ganz wich­tig: Neh­men Sie sich für je­de Schicht Zeit. Es braucht ein paar Mi­nu­ten, bis der Un­ter­lack tro­cken ist.

Ist er ge­trock­net, darf der bun­te Lack zum Ein­satz kom­men. Erst die Mit­te des Na­gels, dann die Au­ßen­sei­ten la­ckie­ren. Be­gin­nen kann man am bes­ten mit dem gro­ßen Zeh, da die­ser am meis­ten Flä­che hat und der Lack hier dem­ent­spre­chend lan­ge trock­nen muss.

Üb­ri­gens: Wil­des Her­um­we­deln oder An­pus­ten för­dert den Trock­nungs­pro­zess nicht. Ein­fach ein paar Mi­nu­ten war­ten, bis der Na­gel­lack tro­cken ist. Wich­tig ist, dass das Pin­sel­chen stets gut ab­ge­stri­chen wird, so ver­mei­det man zu viel Lack.

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