Schat­ten­da­sein

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - S.stri­cker@noz.de

Wer die Men­schen da­zu brin­gen will, das ei­ge­ne Au­to ste­hen zu las­sen und statt­des­sen mit dem Bus zu fah­ren, braucht gu­te Ar­gu­men­te. Al­len vor­an güns­ti­ge Ti­ckets. Denn die Be­reit­schaft zum Um­stieg auf öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel wächst, je bil­li­ger der Bus im Ver­gleich zum Pkw wird.

Mit dem Job­ti­cket ver­fü­gen die Stadt­wer­ke Os­na­brück und ih­re Part­ner in der Ver­kehrs­ge­mein­schaft VOS seit lan­ger Zeit über ein An­ge­bot, das dank Ko­fi­nan­zie­rung durch Ar­beit­ge­ber preis­lich al­le an­de­ren Abon­ne­ments in den Schat­ten stellt. Un­ver­ständ­lich und scha­de des­halb, dass es bis­lang auch eher ein Schat­ten­da­sein fris­te­te. Erst jetzt, nach über 16 Jah­ren, wird das Job­ti­cket an­satz­wei­se so ver­mark­tet, wie es sich für ein der­art vor­teil­haf­tes Pro­dukt ge­hört.

Um­ge­kehrt gilt: Wer sich als Mit­ar­bei­ter für ein Job­ti­cket in­ter­es­siert, soll­te es in sei­ner Fir­ma ak­tiv ein­for­dern. Auch klei­ne Un­ter­neh­men ha­ben die Chan­ce, das An­ge­bot zu nut­zen.

Von Se­bas­ti­an Stri­cker

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