Was denkt denn Herr Ho­en­eß?

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Dialog -

Zu den Äu­ße­run­gen von Uli Ho­en­eß zu sei­ner Ver­ur­tei­lung we­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung (Aus­ga­be vom 11. Mai).

„Da schreibt die Zei­tung über Uli Ho­en­eß: ,Ich bin der ein­zi­ge Deut­sche, der Selbst­an­zei­ge ge­macht hat und trotz­dem im Ge­fäng­nis war. Ein Frei­spruch wä­re völ­lig nor­mal ge­we­sen.‘ Ich bin ent­setzt! Was denkt denn Herr Ho­en­eß? Dass die Men­schen sa­gen: Ui, pri­ma, der Ho­en­eß zeigt sich sel­ber an – was für ein fei­ner Mensch.` Hat Herr Ho­en­eß gar kein Un­rechts­be­wusst­sein? Fühlt er sich falsch ver­stan­den und im Recht – und dass, ob­wohl er rie­si­ge Sum­men an Steu­ern hin­ter­zo­gen hat?

Ich fas­se es nicht – und die­ser Mann ist Prä­si­dent beim FC Bay­ern und da­mit auch Vor­bild für vie­le jun­ge Men­schen (ich hof­fe mal, die Er­wach­se­nen se­hen das kri­ti­scher). Pfui Teu­fel – was für ei­nen fie­sen Cha­rak­ter hat Herr Uli Ho­en­eß in mei­nen Au­gen!“

Su­san­ne Ot­to

Hil­ter a. T. W.

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