Was­ser ist wie­der zu se­hen

Aus­schuss dis­ku­tiert über Neu­ge­stal­tung des Müh­len­teichs – Orts­ter­min ge­plant

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Region/lokalsport -

Für die ei­nen be­steht kein Hand­lungs­be­darf. Die an­de­ren se­hen die ers­ten Frei­schnei­de­ar­bei­ten am Met­tin­ger Müh­len­teich erst als An­fang an. Wäh­rend der jüngs­ten Sit­zung des Bau- und Um­welt­aus­schus­ses gin­gen die Mei­nun­gen über die Zu­kunft des Are­als an der Müh­len­stra­ße aus­ein­an­der.

Die Dis­kus­si­on be­gann mit dem SPD-An­trag im ver­gan­ge­nen Jahr, das Ge­wäs­ser zwi­schen Orts­kern und Köll­bach­tal öko­lo­gisch ver­tret­bar um­zu­ge­stal­ten. Da­durch soll­te wie­der ei­ne park­ähn­li­che An­la­ge ent­ste­hen. Mit­ar­bei­ter des Bau­ho­fes ent­fern­ten Bü­sche oder schnit­ten üp­pig ge­wach­se­ne Pflan­zen zu­rück. Auch das zu­vor zu­ge­wu­cher­te Ge­wäs­ser ist jetzt wie­der sicht­bar. Ziel des An­trags der So­zi­al­de­mo­kra­ten ist da­bei auch, Lö­sun­gen für ei­nen ver­tret­ba­ren Pfle­ge­auf­wand zu fin­den.

„Was wollt ihr da denn noch groß ma­chen?“, frag­te Hel­mut Lin­de­mann (Grü­ne) im Aus­schuss. „Das ist doch schon um­ge­stal­tet wor­den.“Das ließ Ge­org Post (SPD) je­doch nicht so ste­hen. „Ich se­he dort durch­aus noch Po­ten­zi­al

für Ve­rän­de­run­gen“, sag­te er. Auch SPD-Frak­ti­ons­chef Thors­ten Las­ke sieht die Rück­schnei­de­ar­bei­ten eher als Grund­la­ge für wei­te­re Pla­nun­gen an. Die Mit­glie­der des Aus­schus­ses ei­nig­ten sich schließ­lich dar­auf, das wei­te­re Vor­ge­hen bei ei­nem Orts­ter­min zu be­spre­chen.

„Ich bin auch von Bür­gern an­ge­spro­chen wor­den, die Lust ha­ben, sich dort zu en­ga­gie­ren“, sag­te Bau­amts­lei­ter Micha­el Krau­se-Hett­la­ge im Ge­spräch mit un­se­rem Me­di­en­haus. Die Mit­ar­bei­ter des Bau­ho­fes hät­ten die An­la­ge jetzt erst ein­mal in Schuss ge­bracht. Des­halb

drän­ge die Zeit nicht, am Müh­len­teich so­fort ak­tiv zu wer­den. „Zu­mal wir dort erst wie­der ab Herbst Pflanz­ak­tio­nen ma­chen kön­nen“, er­klär­te Krau­se-Hett­la­ge. Vor­ge­se­hen sei je­doch, die et­was in die Jah­re ge­kom­me­nen Bän­ke am Ge­wäs­ser zu er­neu­ern. Al­les Wei­te­re wer­de beim Orts­ter­min ge­klärt, an dem die Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter so­wie ein bis zwei Ver­tre­ter pro Rats­frak­ti­on teil­neh­men sol­len.

Klei­ne Brun­nen­lö­sung

Dar­über hin­aus will sich die Ge­mein­de die Brun­nen­an­la­ge am al­ten Rat­haus­platz vor­neh­men. Die wird nicht sel­ten von Au­to­fah­rern auf dem Weg zum Arzt be­schä­digt. Des­halb läuft es auf ei­ne klei­ne Lö­sung hin­aus. An­ge­dacht ist, den Brun­nen eben­er­dig zu ge­stal­ten und ihn mit klei­nen Dü­sen für Was­ser­spie­le im Som­mer aus­zu­stat­ten. Ei­ne gro­ße Fon­tä­ne soll es nicht ge­ben, sag­te Krau­se-Hett­la­ge.

In die Über­le­gun­gen wol­len Ver­wal­tung und Po­li­tik eben­falls die Mit­glie­der des Ar­beits­krei­ses III des Orts­mar­ke­tings ein­bin­den. Die gro­ße Pum­pe des Brun­nens am al­ten Rat­haus­platz ist in­zwi­schen de­fekt, teil­te der Bau­amts­lei­ter wei­ter mit. Da sie für ei­ne klei­ne Lö­sung nicht mehr be­nö­tigt wer­de, loh­ne es nicht, den Mo­tor re­pa­rie­ren zu las­sen. Das Pump­werk hat­te den Brun­nen mit Was­ser aus dem Köll­bach ver­sorgt.

Ei­ni­ges ist schon pas­siert am Müh­len­teich. Das Was­ser ist wie­der er­kenn­bar. Ei­ni­ge Pflan­zen ha­ben Mit­ar­bei­ter des Bau­ho­fes zu­rück­ge­schnit­ten. Die Um­ge­stal­tung soll aber wei­ter­ge­hen. Da­zu ist ein Orts­ter­min mit den Lo­kal­po­li­ti­kern ge­plant. Fo­to: Oli­ver Lan­ge­mey­er

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