Rolf Stahl­ho­fen gibt sich die Eh­re

Söh­ne-Sän­ger auf der Markt­platz-Büh­ne – Wer­ner Borg­mann rockt die Ge­org­stra­ße

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück -

Rolf Stahl­ho­fen prä­sen­tiert Soul­mu­sik, die fran­zö­si­sche Part­ner­stadt An­gers hat Hip-Hop im Ge­päck, und auf der Ha­se­stra­ße gibt es Mit­tel­al­terFolk­rock aus der Re­gi­on: Das Pro­gramm der Mai­wo­che weist auch heu­te ei­ne enor­me Band­brei­te auf.

Von Hol­ger Jan­sing

OS­NA­BRÜCK. Rolf Stahl­ho­fen ist ei­ner der pro­mi­nen­tes­ten Na­men im Mai­wo­chen­pro­gramm. Be­kannt wur­de der 49-Jäh­ri­ge an der Sei­te Xavier Nai­doos als Front­mann der Söh­ne Mann­heims, die er 2003 aus ei­ge­nen Stü­cken ver­ließ. Seit­dem wid­met er sich vor al­lem So­lo­pro­jek­ten. Nach wie vor ist Rolf Stahl­ho­fen Gast­sän­ger bei den Söh­nen Mann­heims, die we­gen ei­nes um­strit­te­nen Lied­tex­tes im Kreuz­feu­er der Kri­tik ste­hen. Auf der Mai­wo­chen­büh­ne dürf­te die ak­tu­el­le Aus­ein­an­der­set­zung kei­ne Rol­le spie­len. Rolf Stahl­ho­fen wird aus sei­nem um­fang­rei­chen So­lo­re­per­toire schöp­fen. Mit Soul-Lie­dern wird er sich ab 21 Uhr am Rat­haus in die Her­zen sei­ner Zu­hö­rer sin­gen. Das war zu­min­dest vor fünf Jah­ren so, als er schon ein­mal die Mai­wo­che be­ehr­te.

Ein ganz an­de­rer Pu­bli­kums­ma­gnet ist Wer­ner Borg­mann,

der jah­re­lang ver­schie­de­ne Lo­ka­le in der Alt­stadt ge­führt hat und seit zwei Jah­ren in ei­ner elf­köp­fi­gen Band selbst Mu­sik macht. Mit da­bei sind Pro­fis, die al­le auch in an­de­ren Pro­jek­ten ak­tiv sind. Wer­ner Borg­mann gilt in der Sze­ne als Su­per­ta­lent. Der ein­zig­ar­ti­ge Mix aus Soul, Rock ’ n’ Roll, Blues und Funk kommt an. Frei­tag­abend soll ab 20 Uhr auf der Ge­org­stra­ße die Post ab­ge­hen.

Ganz an­de­re Tö­ne schla­gen So­nor Teu­to­ni­cus an. Die Grup­pe aus dem Os­na­brü­cker Land spielt wäh­rend des Ha­se­stra­ßen­fes­tes ab 17 Uhr auf der Büh­ne am Schuh­haus Sun­der­diek. Die Spiel­leu­te sind seit 2004 un­ter­wegs und prä­sen­tie­ren ur­al­te Mu­sik in mo­der­nem Ge­wand – re­spekt­voll und frech, tra­di­tio­nell und ro­ckig, akus­tisch und au­then­tisch. Zum Ein­satz kom­men Rah­men­trom­meln

und Sai­ten­in­stru­men­te, Dreh­lei­ern und Sack­pfei­fen.

Welch ein Kon­trast­pro­gramm da­zu auf dem Ni­ko­lai­ort: Dort stellt heu­te die Os­na­brü­cker Part­ner­stadt An­gers fran­zö­si­sche Le­bens­art vor. Wäh­rend Ben­ja­min Pi­at ab 14 Uhr mit sei­nen Chan­sons die tra­di­tio­nel­le Kul­tur re­prä­sen­tiert, steht die An­ge­vi­ner Hip-Hop-Band L’ Adr3s­se für die jun­ge Sub­kul­tur im ur­ba­nen Frank­reich. Die vier jun­gen Män­ner wol­len mit ih­rer groß­ar­ti­gen Show, mit Groo­ve- und Beat-Box-Rhyth­men das Os­na­brü­cker Pu­bli­kum er­obern. Der Auf­tritt be­ginnt um 16.30 Uhr.

Was ist los auf der Mai­wo­che? Das gan­ze Pro­gramm und Bil­der­ga­le­ri­en fin­den Sie auf der The­men­sei­te noz.de/mai­wo­che

Vor fünf Jah­ren war der Sän­ger Rolf Stahl­ho­fen schon ein­mal auf der Os­na­brü­cker Mai­wo­che zu Gast. Er prä­sen­tiert Soul­mu­sik auf höchs­tem Ni­veau. Fo­to: El­vi­ra Par­ton

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