Leichenhallenpflicht in Deutsch­land

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

Wen­dy Rus­sells Lei­che durf­te bis zur Be­er­di­gung im Haus auf­ge­bahrt blei­ben, so er­laubt es das Ge­setz in En­g­land. Wich­tig ist nur, dass der Tod in­ner­halb von fünf Ta­gen ge­mel­det und ein­ge­tra­gen wird. Im an­gel­sä­chi­schen Raum ist ei­ne öf­fent­li­che Auf­bah­rung an­ders als im Deut­schen nicht un­üb­lich, wenn auch üb­li­cher­wei­se nicht so lang: Dort spricht man vom „Pu­b­lic Viewing“, wenn Freun­de und Fa­mi­lie sich am oft of­fe­nen Sarg von den To­ten ver­ab­schie­den. In Deutsch­land ist das an­ders: Hier dür­fen Ver­stor­be­ne nur bis zu 36 St­un­den nach ih­rem Tod zu Hau­se auf­ge­bahrt wer­den, da­nach greift die Leichenhallenpflicht.

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