Dr­ew­lau flink und ner­ven­stark

Berlin Open: Gold und Sil­ber für GMHüt­ter Te­ak­won­do-Kämp­fer

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport Regional -

Vier Teil­neh­mer, drei Po­ka­le: Die Sport­ler vom Po­li­zei­ver­ein Ge­orgs­ma­ri­en­hüt­te sind er­folg­reich von den Berlin Open der Deut­schen Tae­kwon­do-Uni­on zu­rück­ge­kehrt.

GMHÜT­TE. „Wir sind mit ho­hen Er­war­tun­gen nach Berlin ge­fah­ren und sind mit den Er­geb­nis­sen zu­frie­den“, re­sü­mier­te Trai­ner Wolf­gang Kiss. In der Haupt­stadt tra­ten Edu­ard Dr­ew­lau, die Brü­der Do­mi­nik und Fe­lix Br­ins­ter so­wie Ju­li­an Bern­gardt für den Po­li­zei­sport­ver­ein an.

Dr­ew­lau stand in der Klas­se bis 80 Ki­lo­gramm nach ei­nem Frei­los zu Be­ginn im Vier­tel­fi­na­le Adam Ba­shir aus Dach­au ge­gen­über – für Dr­ew­lau das schwie­rigs­te Du­ell des Wett­be­werbs. Bei­de lie­fer­ten sich als Bun­des­ka­de­ran­ge­hö­ri­ge ei­nen aus­ge­gli­che­nen Kampf, der zu­nächst mit ei­nem Gleich­stand von 5:5 en­de­te. Dr­ew­lau

Das Zit­tern für den SV Bad La­er geht wei­ter. Nach dem 0:0 beim SC Ries­te (die da­mit das Ab­stiegs­ge­spenst ver­trie­ben ha­ben) muss das Team von Coach Man­fred Pla­ge­mann wei­ter­hin um den Klas­sen­er­halt in der Be­zirks­li­ga ban­gen.

Aber in Bad La­er stirbt be­kannt­lich die Hoff­nung zu­letzt. „Mei­ne Jungs glau­ben wei­ter an sich. Und ich bin na­tür­lich auch da­von über­zeugt, dass wir noch die Klas­se hal­ten kön­nen.“Das 0:0 in Ries­te ge­he völ­lig in Ord­nung, „es war ein aus­ge­gli­che­nes und für uns un­ge­wohnt to­r­ar­mes Spiel mit Chan­cen auf bei­den Sei­ten“. Und nun? „Wir wol­len gar nicht so sehr auf die Kon­kur­renz Er­folg­rei­ches Trio: (von links) Do­mi­nik Br­ins­ter, Edu­ard Dr­ew­lau und Fe­lix Br­ins­ter vom PSV.

be­wies aber Ner­ven­stär­ke und nutz­te schließ­lich sei­ne An­tritts­schnel­lig­keit für ei­nen Spann­tritt zur Wes­te, der ihm den so­ge­nann­ten „Gol­den Point“und da­mit den Sieg brach­te.

Sou­ve­rän setz­te er sich an­schlie­ßend ge­gen Phil­ipp Tr­ze­ciak aus Hamburg im Halb­fi­na­le mit 12:6 durch. Auch sein Fi­nal­geg­ner Mo­ha­med Tal­bi aus Du­den­ho­fen

hat­te we­nig Chan­cen – Dr­ew­lau sieg­te mehr als deut­lich mit 9:1-Punk­ten und er­ober­te Rang eins. „Edu­ard hat ei­ne tol­le Leis­tung ge­zeigt“, freu­te sich Trai­ner Kiss.

Do­mi­nik Br­ins­ter schaff­te es im Schwer­ge­wicht (mehr als 87 Ki­lo) eben­falls ins Fi­na­le. Da das Auf­ein­an­der­tref­fen ge­gen Mark Lan­ger aus Ba­den kurz­fris­tig auf ei­ne an­de­re Kampf­flä­che ver­legt wur­de, Ab­stiegs­kampf pur – hier ein Du­ell zwi­schen Bad La­ers Stef­fen Go­de (links) und Ries­tes Stef­fen Sieg.

schau­en. Un­se­re kom­men­den Spie­le ge­gen Ber­ge und Glandorf müs­sen wir ge­win­nen, dann schau­en wir wei­ter.“

In der Kreis­li­ga Süd hat der BSV Holz­hau­sen im Ti­tel­kampf wie­der ein­mal vor­ge­legt. Mit dem 3:2 beim TuS Borg­loh setzt das Team von was die GMHüt­ter spät mit­be­ka­men, hat­te Br­ins­ter kei­ne Zeit, sich vor­zu­be­rei­ten. „Auf­grund der feh­len­den Auf­wärm­pha­se konn­te Do­mi­nik nicht sein gan­zes Po­ten­zi­al ab­ru­fen. Zu­sätz­lich wur­den ihm we­gen ver­meint­li­chen Klam­merns drei Punk­te nach ei­nem Kopf­tref­fer ab­ge­zo­gen“, er­klär­te Kiss die 4:8-Nie­der­la­ge sei­nes Schütz­lings.

Do­mi­niks Bru­der Fe­lix star­te­te mit sei­nen 17 Jah­ren in der Her­ren­klas­se bis 87 Ki­lo und fei­er­te auf dem Weg ins Fi­na­le zwei sou­ve­rä­ne Sie­ge. Dort muss­te er sich je­doch sei­nem Kon­tra­hen­ten 4:11 ge­schla­gen ge­ben und wur­de Zwei­ter.

Ju­li­an Bern­gardt star­te­te in der Ju­gend bis 78 Ki­lo­gramm und muss­te sich be­reits im ers­ten Kampf Samsur Dau­latzai aus Kor­bach ge­schla­gen ge­ben. „Er hat lei­der nicht so rich­tig zu sei­nem Kampf ge­fun­den“, sag­te Wolf­gang Kiss. Trai­ner Mal­te Be­cker Spit­zen­rei­ter Con­cor­dia Bel­mPo­we un­ter Druck. Der BSV mach­te be­reits vor der Pau­se den Sieg per­fekt, führ­te hoch­ver­dient mit 3:0. Die Gast­ge­ber prä­sen­tier­ten sich in der zwei­ten Halb­zeit dann je­doch wie aus­ge­wech­selt, brach­ten den BSV im­mer wie­der in Ver­le­gen­heit und hät­ten in der Schluss­pha­se fast noch den Aus­gleich er­zielt.

In der Kreis­li­ga Nord hat die Zweit­ver­tre­tung des SV Quitt An­kum ei­nen Rie­sen­schritt in Rich­tung Klas­sen­er­halt ge­macht. Nach dem um­kämpf­ten 2:1 ge­gen den FCR Bram­sche ha­ben sich die An­ku­mer ein be­ru­hi­gen­des Pols­ter zum ers­ten Ab­stiegs­platz er­ar­bei­tet.

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