Spie­le­ri­scher Glücks­fall mit Ge­sang

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - In Der Familie - „Jetzt fahrn wir übern See“

Von Hel­ge An­der­sen

Ein Spiel (fast) oh­ne Spiel­re­geln – das ist der Traum von vie­len, die durch un­er­träg­lich lan­ge An­lei­tun­gen vom Spie­len ab­ge­hal­ten wer­den. Hier ha­ben wir es mit ei­nem sol­chen Glücks­fall zu tun, ent­wi­ckelt von dem wohl be­deu­tends­ten Spie­le­au­tor al­ler Zei­ten, dem lei­der schon ver­stor­be­nen Alex Ran­dolph. Die mit­spie­len­den Kin­der sit­zen um ganz vie­le Bild­kar­ten her­um, der Spiel­lei­ter zieht ei­ne Lied­kar­te und singt (oder liest) den Text vor. Das Kind, das zu­erst die zum Lied pas­sen­de Bild­kar­te ent­deckt, tippt rasch mit der Hand dar­auf und nimmt die Kar­te an sich. Am En­de ge­winnt, wer die meis­ten Kar­ten hat. Das Spiel ist ein Glücks­fall für Kin­der­grup­pen, denn das Ge­win­nen muss nicht im Vor­der­grund ste­hen. Es kann ganz ein­fach An­lass zum ge­mein­sa­men Sin­gen der 40 be­kann­ten Kin­der­lie­der sein (de­ren Tex­te in ei­nem Be­gleit­heft ste­hen). Für mich ist „Jetzt fahrn wir übern See“ers­te Kin­der­spiel-Wahl.

von Alex Ran­dolph; Ver­lag Drei Ha­sen i. d. Abend­son­ne; 2–8 Spie­ler ab 4; ca. 20 €

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