Hei­mat

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Medien / Fernsehen - Von Tom Hei­se

Treib­jagd im Dorf, 20.15 Uhr

Zum drit­ten Mal tre­ten Au­to­rin Kon­stan­ze Brei­teb­ner und Re­gis­seur Pe­ter Ke­g­le­vic nach „Die Frem­de und das Dorf “und „Ein Ge­heim­nis im Dorf – Schwes­ter und Bru­der“an, um ei­nen mo­der­nen Heimatfilm zu rea­li­sie­ren. Die­ses Mal geht es um Ruf­mord und Ver­leum­dung in ei­nem klei­nen Dorf in der Stei­er­mark.

Bei Schieß­übun­gen von En­kel und Groß­va­ter kommt es zum Un­fall. Franzi (En­zo Gai­er) trifft im St­ein­bruch statt der an­vi­sier­ten Fla­sche An­ton (Au­gust Sch­m­öl­zer). Der Jun­ge sagt nichts. An­ton ver­stirbt im Kran­ken­haus. Für An­tons Part­ne­rin Er­na und das gan­ze Dorf ist schnell klar, dass nur Franz (Max von Thun) den töd­li­chen Schuss auf sei­nen des­po­ti­schen Va­ter ab­ge­ge­ben ha­ben kann. Schließ­lich la­gen die bei­den in ewi­gem Streit. Ei­ne „Treib­jagd“be­ginnt.

Bes­ser als Teil zwei, aber nicht so pa­ckend wie der ers­te Streich des Du­os kommt das fa­mi­liä­re Kri­mi­dra­ma da­her. En­zo Gai­er spielt fa­mos den Jun­gen, der sich nie­man­dem an­ver­trau­en kann, weil ihm nie­mand zu­hört. Auch das rest­li­che En­sem­ble ist se­hens­wert. Al­ler­dings trägt Brei­teb­ners Buch in sei­ner Treib­jagd ge­gen Franz zu­wei­len et­was dick auf. Den­noch darf man auf die ge­plan­te Fort­set­zung der mo­der­nen Hei­mat­sa­ga ge­spannt sein.

Wer­tung:

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