Na­mens­än­de­rung

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel - mno

Dei­nen Na­men hast Du Dir nicht selbst aus­ge­sucht – das ma­chen ja nor­ma­ler­wei­se die El­tern. Aber nicht je­der Mensch ist mit sei­nem Na­men zu­frie­den, vor al­lem, wenn er selt­sam klingt. All­zu un­ge­wöhn­li­che Na­men wer­den von den

Stan­des­äm­tern oft ab­ge­lehnt, wenn die Be­am­ten da­von aus­ge­hen, dass das Kind Pro­ble­me be­kom­men wird. Will man sei­nen Vo­ro­der Nach­na­men spä­ter än­dern, müs­sen die Be­hör­den das ge­neh­mi­gen, und da­für braucht man ei­nen gu­ten Grund – sei­nen Na­men bloß doof zu fin­den reicht nicht. Es gibt Re­geln, wann man ihn än­dern darf: Zum Bei­spiel , wenn er so häu­fig vor­kommt, dass man dau­ernd ver­wech­selt wird. Oder wenn er sehr kom­pli­ziert ist oder lä­cher­lich

klingt – die Ent­schei­dung dar­über, ob das zu­trifft, fäl­len die zu­stän­di­gen Be­am­ten. Man darf den Na­men auch än­dern, wenn je­mand aus der Fa­mi­lie durch ei­ne schlim­me Straf­tat be­kannt ge­wor­den ist. Denn An­ge­hö­ri­ge sol­len schließ­lich kei­ne Pro­ble­me be­kom­men, nur weil sie so hei­ßen wie ein be­kann­ter Ver­bre­cher.

NA KLAR! Er­zähl­nach­richt für Kin­der

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