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Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Einblicke -

Zen­tra­les Kom­men­tarthe­ma ist die NRW-Wahl: „NRW hat es ver­dient, in fünf Jah­ren deut­lich bes­ser da­zu­ste­hen als heu­te. Es hat bes­te Vor­aus­set­zun­gen, In­no­va­ti­ons­schmie­de und Wachs­tums­mo­tor zu sein. Mit der Selbst­verzwer­gung muss Schluss sein.“ „Die CDU hat auf das Feu­er­werk der Schulz-Ga­b­ri­elAb­lö­sung erst ver­un­si­chert, dann mit ih­ren Kern­kom­pe­ten­zen re­agiert. Das sind die The­men, die über Ver­säum­nis­se in der Mi­gra­ti­ons­po­li­tik hin­weg­täu­schen kön­nen. Wenn die SPD da­ge­gen al­lein auf die ,so­zia­le Fra­ge‘ setzt, wird sie über ih­re Stamm­kli­en­tel nicht hin­aus­kom­men.“ (Mün­chen) „Am 24. Sep­tem­ber wird man viel­leicht sa­gen, dass Schulz zu spät kam, um die Kam­pa­gne der SPD in der ge­sam­ten Re­pu­blik noch gut auf sich ein­zu­stel­len. Für die Land­tags­wahl in NRW da­ge­gen kam die No­mi­nie­rung von Schulz zu früh. Der Hy­pe, den sei­ne Kür zum SPD-Spit­zen­mann aus­ge­löst hat­te, war bei der Wahl schon lang zu En­de.“ (Lon­don) „Nach die­sem Er­geb­nis lässt sich mit Si­cher­heit dar­auf wet­ten, dass An­ge­la Mer­kel nach der Wahl im Herbst wie­der Bun­des­kanz­le­rin wird. Als Deutsch­land vor 18 Mo­na­ten mit der Zu­wan­de­rung von Hun­dert­tau­sen­den von Flücht­lin­gen kon­fron­tiert war, hat­te man sie be­reits ab­ge­schrie­ben. Jetzt scheint sie auf ei­ner Wel­le zu rei­ten, und Mit­te-Links wird es sehr schwer ha­ben, sie zu ver­drän­gen.“ (Pa­ris) „Für Schulz ist der Zeitplan nicht mehr der­sel­be. Wenn er sich die Chan­ce be­wah­ren will, als Sie­ger aus der Bun­des­tags­wahl her­vor­zu­ge­hen, muss der SPD-Chef sei­ne Kam­pa­gne wie­der sehr schnell selbst in die Hän­de neh­men.“ „Nicht die Ro­man­ti­sie­rung ei­ner Po­li­ti­ker-Bio­gra­fie, nicht das po­pu­lis­ti­sche Be­schwö­ren va­ger Ge­rech­tig­keits-Vi­sio­nen ent­schei­den Wah­len, son­dern Kom­pe­tenz und kon­kre­te po­li­ti­sche Ar­beit.“

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