Wie­der Kul­tur­staats­se­kre­tär für NRW

CDU will The­ma hö­he­ren Stel­len­wert ein­räu­men

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur -

Nach ih­rem Wahl­sieg in Nord­rheinWest­fa­len will die CDU die Kul­tur­po­li­tik wie­der zur Chef­sa­che ma­chen. Es wer­de vor­aus­sicht­lich wie­der ein Kul­tur­staats­se­kre­tär in der NRW-Staats­kanz­lei an­ge­sie­delt, sag­te der CDU-Kul­tur­po­li­ti­ker Tho­mas Stern­berg am Mon­tag. „Ganz si­cher wird die Kul­tur­po­li­tik nicht wei­ter als fünf­tes Rad am Wa­gen in ei­nem Sam­mel­mi­nis­te­ri­um ver­kom­men.“Stern­berg ging da­von aus, dass auch die FDP als mög­li­cher Ko­ali­ti­ons­part­ner den Neu­zu­schnitt der NRW-Kul­tur­po­li­tik mit­tra­gen wür­de. „Das Wich­tigs­te ist für uns, dass Kul­tur­po­li­tik wie­der wich­tig wird.“

Un­ter der ab­ge­wähl­ten rot-grü­nen Re­gie­rung war die Kul­tur­po­li­tik in das Mi­nis­te­ri­um für Fa­mi­lie, Kin­der, Ju­gend, Kul­tur und Sport in­te­griert wor­den. Von 2005 bis 2010 hat­te die CDU/FDP-Re­gie­rung in Hans-Hein­rich Gros­seBrock­hoff be­reits ei­nen NRW-Kul­tur­staats­se­kre­tär di­rekt beim Mi­nis­ter­prä­si­den­ten in­stal­liert.

Die CDU will den Lan­des­kul­tur­etat im Lau­fe der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode von der­zeit gut 200 Mil­lio­nen Eu­ro um 50 Pro­zent an­he­ben – zehn Pro­zent pro Jahr. Rück­gän­gig ge­macht wer­de die um­strit­te­ne Um­stel­lung der Denk­mal­för­de­rung auf Dar­le­hens­ba­sis, sag­te Stern­berg. Es sei „ei­ner der Skan­da­le der bis­he­ri­gen Re­gie­rungs­po­li­tik“ge­we­sen, dass die Lan­des­zu­schüs­se für die Denk­mal­för­de­rung ge­stri­chen wor­den sei­en. Au­ßer­dem wer­de das bis­her an Rot-Grün ge­schei­ter­te Bi­b­lio­theks­ge­setz mit Grund­la­gen für die Bi­b­lio­the­ken­för­de­rung auf dem Land um­ge­setzt.

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