Vol­pi muss Stutt­gar­ter Bal­lett ver­las­sen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur -

STUTT­GART. Das Stutt­gar­ter Bal­lett trennt sich zum En­de die­ser Spiel­zeit über­ra­schend von sei­nem er­folg­rei­chen Hauscho­reo­gra­fen De­mis Vol­pi. „De­mis Vol­pi ist ein groß­ar­ti­ger Thea­ter­ma­cher und fein­füh­li­ger Ge­schich­ten­er­zäh­ler. Hier, eher als in der Cho­reo­gra­fie, se­he ich sei­ne wah­re Be­ga­bung“, teil­te In­ten­dant Reid An­der­son mit. Vol­pis Ver­trag wer­de nicht ver­län­gert zum En­de der Spiel­zeit. Erst vor gut ei­ner Wo­che hat­te Vol­pi mit ei­ner Ins­ze­nie­rung der Oper „Der Tod in Ve­ne­dig“von Ben­ja­min Brit­ten ei­nen Tri­umph ge­fei­ert.

In­ten­dant An­der­son hat­te den ge­bür­ti­gen Ar­gen­ti­ni­er nach des­sen um­ju­bel­ten Bal­lett „Kra­bat“2013 zum Hauscho­reo­gra­fen er­nannt. Vol­pi be­dau­er­te ei­ner Mit­tei­lung des Bal­letts zu­fol­ge das En­de sei­ner fes­ten Bin­dung an das Haus. Er ha­be die Ar­beit als pro­duk­tiv, frei und in­spi­rie­rend emp­fun­den. Künf­tig wol­le er als frei­schaf­fen­der Künst­ler ar­bei­ten. Es han­de­le sich um ei­ne künst­le­ri­sche Ent­schei­dung und nicht um ei­ne Spar­maß­nah­me, sag­te ei­ne Spre­che­rin des Bal­letts.

Ge­fei­er­ter Cho­reo­graf: De­mis Vol­pi. Fo­to: dpa

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