So wird’s was mit dem Rha­bar­ber

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Querbeet - Von In­grid Beu­cke-Ad­ler

OS­NA­BRÜCK. Rha­bar­ber ist ein Knö­te­rich­ge­wächs, des­sen Stie­le für Kom­pott, Kon­fi­tü­re und Ku­chen ge­nutzt wer­den. Bes­te Pflanz­zeit ist im frü­hen Herbst. Im ers­ten Jahr soll­te kei­ne Ern­te er­fol­gen. Im zwei­ten Jahr kön­nen schon we­ni­ge di­cke Stie­le aus­ge­bro­chen wer­den. Nach dem Pflan­zen soll­te ei­ne Mulch­de­cke aus ge­sieb­tem Kom­post um die Pflan­zen aus­ge­brei­tet wer­den. Nach der Ern­te emp­fiehlt die Baye­ri­sche Lan­des­an­stalt für Wein­und Gar­ten­bau ei­ne leich­te Stick­stoff­dün­gung in Form von Horn­spä­nen oder Horn­mehl (emp­foh­le­ne Men­ge pro Qua­drat­me­ter 150 Gramm auf zwei Ga­ben ver­teilt). Die Ern­te soll­te nach al­tem Brauch am 24. Ju­ni zu En­de ge­hen, da­mit sich die Pflan­ze er­ho­len kann. Au­ßer­dem nimmt spä­ter der Ox­al­säu­re-Ge­halt zu. Der Ge­halt die­ses Stof­fes führt zur War­nung, Rha­bar­ber nicht roh oder in zu gro­ßen Men­gen zu es­sen. Es gibt un­zäh­li­ge Sor­ten. Be­gehrt ist die neue Sor­te „Fram­bo­zen Rood“, die auch als Him­beer- oder Erd­beer-Rha­bar­ber be­zeich­net wird. Sie hat auf­fal­len­de ro­te Stän­gel, gu­tes Aro­ma und zar­tes Fleisch.

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