Plas­tik­müll

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

„Aus den Au­gen, aus dem Sinn“lau­tet ein Sprich­wort

– was man nicht mehr sieht, muss ei­nen auch nicht mehr be­schäf­ti­gen. Vie­le Men­schen schei­nen so zu den­ken, wenn sie ih­ren Plas­tik­müll am Strand oder im Wald lie­gen las­sen. Das ist aber nicht nur un­schön, son­dern auch ein rie­si­ges Pro­blem für die Um­welt. Denn Plas­tik braucht sehr lan­ge, bis es ver­rot­tet. Bei ei­ner Tü­te kann das 20 Jah­re dau­ern, bei ei­ner Fla­sche so­gar ein hal­bes Jahr­tau­send.

Und ver­rot­ten bedeutet, dass der Müll zu­nächst in im­mer klei­ne­re Tei­le zer­fällt und dann um­so leich­ter von Tie­ren ge­fres­sen wer­den kann, die dar­an ster­ben. Der weit­aus größ­te Teil des Mülls in den Ozea­nen kommt üb­ri­gens nicht von Schif­fen, son­dern vom Land

– er wird über Flüs­se ins Meer ge­spült oder vom Wind hin­ein­ge­weht. Des­halb ist es wich­tig, dass Plas­tik nicht ein­fach in die Ge­gend ge­wor­fen wird, son­dern wie­der­ver­wen­det wird oder zu­min­dest in der Müll­ton­ne lan­det. Am bes­ten ist es aber, gar nicht erst so viel Plas­tik zu ver­wen­den. mno

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