PRESSESCHAU

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Einblicke -

Zum EU-Ge­richts­ent­scheid über Frei­han­dels­ab­kom­men heißt es hier:

„Für die Geg­ner des in­zwi­schen im Eis­fach ge­lan­de­ten TTIP-Han­dels­ab­kom­mens mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und des Ceta-Ab­kom­mens mit Ka­na­da ist es ein Sieg [. . .]. Oh­ne Zu­stim­mung des seit der Ceta-De­bat­te in der ge­sam­ten EU be­kann­ten Re­gio­nal­par­la­ments des bel­gi­schen Wal­lo­ni­ens kann kein um­fas­sen­des Frei­han­dels­ab­kom­men mehr in Kraft tre­ten. Cam­pact, Gre­en­peace und an­de­re Frei­han­dels­geg­ner kön­nen ih­re Kräf­te künf­tig al­so ganz auf die­se re­gio­na­len Tei­l­öf­fent­lich­kei­ten kon­zen­trie­ren.“

Das Blatt aus Hal­le kom­men­tiert Chi­nas Plä­ne für ei­ne neue Sei­den­stra­ße:

„Man hat er­rech­net, wenn Chi­na al­le ge­plan­ten Lei­tun­gen, We­ge, Hä­fen und Um­schlag­plät­ze bau­en wür­de, müss­ten bis 2030 et­wa 24 Bil­lio­nen Eu­ro auf­ge­bracht wer­den. [. . .] Ana­lys­ten wei­sen zu Recht dar­auf hin, dass die chi­ne­si­sche Be­völ­ke­rung erst ein­mal der Haupt­leid­tra­gen­de die­ses gi­gan­ti­schen ,Sprungs nach vorn‘ sein wer­de. Zu­gleich sa­gen sie, dass Chi­na an­ge­sichts sei­ner rie­si­gen Über­pro­duk­ti­on den Ex­port mit al­len Mit­teln be­schleu­ni­gen müs­se. Ei­ne ge­fähr­li­che Zwick­müh­le.“

Die Ul­mer Zei­tung schreibt zur Um­be­nen­nung von Ka­ser­nen:

„Dass Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en mit dem Ei­sen­be­sen durch die Ka­ser­nen fegt, ist rich­tig. Dass die Na­men di­ver­ser Ein­rich­tun­gen über­dacht wer­den, eben­so. [. . .] Das ei­gent­li­che Pro­blem wird das nicht lö­sen. Be­wusst­sein kann nicht be­foh­len wer­den – de­mo­kra­ti­sches schon gar nicht.“

Das Blatt kom­men­tiert die welt­wei­te Cy­ber­at­ta­cke:

„Ge­fähr­lich sind nicht die ame­ri­ka­ni­schen Spio­ne und die rus­si­schen Ha­cker, ge­fähr­lich sind die An­wen­der, die die Si­cher­heit ih­rer Sys­te­me ver­nach­läs­si­gen. Viel­leicht müss­te man An­wen­der, die da­zu bei­tra­gen, dass Mal­wa­re sich ver­brei­ten kann, zur Ver­ant­wor­tung zie­hen, so wie man Au­to­mo­bi­lis­ten zur Ver­ant­wor­tung zieht, die sich mit ei­nem nicht fahr­tüch­ti­gen Au­to auf die Stra­ße be­ge­ben.“

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