VW-Chef Mül­ler weist Ver­ant­wor­tung zu­rück

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Wirtschaft -

VWChef Mat­thi­as Mül­ler hat mit Blick auf die Er­mitt­lun­gen we­gen Markt­ma­ni­pu­la­ti­on ei­ne per­sön­li­che Ver­ant­wor­tung zu­rück­ge­wie­sen. „Ich ha­be mir per­sön­lich nichts vor­zu­wer­fen“, sag­te er dem „Han­dels­blatt“vom Frei­tag. „Wir sind über­zeugt, dass wir al­le ka­pi­tal­markt­recht­li­chen Pu­bli­zi­täts­pflich­ten ord­nungs­ge­mäß und ver­ant­wor­tungs­voll er­füllt ha­ben.“

Die Stutt­gar­ter Staats­an­walt­schaft er­mit­telt ge­gen Mül­ler als Vor­stands­mit­glied der Por­sche Hol­ding. Er so­wie an­de­re Be­schul­dig­te sol­len die Por­sche-An­le­ger „be­wusst“ ver­spä­tet über die fi­nan­zi­el­len Fol­gen des Die­selskan­dals in­for­miert ha­ben. Die Hol­ding hält die Ak­ti­en­mehr­heit an VW. Auch die Por­sche SE hat­te den Vor­wurf be­reits als un­be­grün­det zu­rück­ge­wie­sen.

Der nie­der­säch­si­sche Re­gie­rungs­chef Ste­phan Weil (SPD), Mit­glied im Auf­sichts­rat von VW, stell­te sich un­ter­des­sen vor Mül­ler: „Er­mitt­lun­gen sind kein Ur­teil“, sag­te er der „Welt am Sonn­tag“. Bei ei­nem Skan­dal „die­ses Ka­li­bers“sei­en der­ar­ti­ge Er­mitt­lun­gen al­ler­dings viel­leicht nicht zu ver­mei­den, füg­te Weil hin­zu.

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