Das Lä­cheln des Ca­cau

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport Regional -

Ein sym­pa­thi­scher Kerl – die­ser Clau­de­mir Jerô­ni­mo Bar­re­to. Häh? Ca­cau eben – der nicht nur bei der Po­di­ums­dis­kus­si­on in Os­na­brück (sie­he ne­ben­ste­hen­den Be­richt) ei­gent­lich im­mer ein Lä­cheln auf den Lip­pen hat.

Und so ver­brei­tet sich na­tür­lich so­fort ei­ne an­ge­neh­me Ge­sprächs­at­mo­sphä­re – dank Ca­cau. Ist es über­haupt okay, ihn Ca­cau zu nen­nen – oder soll ihn der Mo­de­ra­tor doch lie­ber als „Herr Bar­re­to“oder gar „Hel­mut“an­spre­chen. „Nein, Hel­mut lie­ber nicht. Den Na­men ha­ben mir da­mals mei­ne Stutt­gar­ter Kol­le­gen ge­ge­ben, weil Hel­mut eben ein schö­ner deut­scher Na­me sei.“Al­so? „Der Kurz­na­me Ca­cau passt schon“, sagt der ge­bür­ti­ge Bra­si­lia­ner.

Mit dem er­wähn­ten wohl­tu­en­den Lä­cheln im Ge­sicht spricht der ehe­ma­li­ge Bun­des­li­ga-Star und Na­tio­nal­spie­ler so­wie heu­ti­ge DFB-In­te­gra­ti­ons­be­auf­trag­te über eher ne­ga­tiv be­setz­te The­men. Frem­den­hass sei ihm in sei­ner Kar­rie­re nur sel­ten ent­ge­gen­ge­schla­gen. Ein­mal sei er in ei­nem Spiel aus­ge­pfif­fen und be­schimpft wor­den, „aber da ha­ben wir 2:1 ge­won­nen, und ich ha­be die bei­den To­re ge­macht“, sagt Ca­cau und lä­chelt.

Sein Lä­cheln dürf­te auch da­zu bei­ge­tra­gen ha­ben, dass er im Jah­re 2009 in der Ge­mein­de Korb bei der Bür­ger­meis­ter­wahl sechs Stim­men be­kom­men hat, ob­wohl er gar nicht kan­di­diert hat­te. „Ich ha­be auch da­von ge­hört, ja“, sagt Ca­cau – und lä­chelt.

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