Grü­nes Licht für Zuc­chi­ni und Co

Frost­emp­find­li­ches darf nun raus

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Medien / Fernsehen Am Sonntag - Von In­grid Beu­cke-Ad­ler (Tex­te und Fo­tos)

End­lich ist es so weit! Die Eis­hei­li­gen sind vor­bei. Wir dür­fen jetzt wirk­lich tun, wo­nach es uns schon lan­ge ver­langt: frost­emp­find­li­che Pflan­zen ins Frei­land zu brin­gen.

OS­NA­BRÜCK. Auf dem Fens­ter­brett ste­hen schon lan­ge ei­ni­ge selbst ge­zo­ge­ne Ge­mü­se­pflan­zen, die ins Freie wol­len. Und auch im Fach­han­del lo­cken schon seit ei­ni­ger Zeit die schöns­ten Jung­pflan­zen von To­ma­ten, Pa­pri­ka, Gur­ken, Kür­bis­sen und Zuc­chi­ni zum Kauf. Nun nach den Eis­hei­li­gen droht al­ler Er­fah­rung nach kein Frost mehr. Die frost­emp­find­li­chen Pflan­zen dür­fen ins Freie um­zie­hen.

Zuc­chi­ni sind nicht nur le­cker, son­dern kön­nen auch mit ih­ren Blü­ten und Früch­ten in ver­schie­de­nen Far­ben und For­men zur Gar­ten­zier­de wer­den. Die Pflan­zen sind sehr er­trag­reich, und selbst wenn im­mer nur ganz jun­ge Früch­te ge­ern­tet wer­den, rei­chen we­ni­ge Pflan­zen für ei­nen Haus­halt völ­lig aus. Man kann sie leicht selbst vor­zie­hen. Prak­ti­scher ist aber, die Pflan­zen schon aus­pflanz­fä­hig zu kau­fen.

Mit gel­ben Früch­ten

So hat im letz­ten Jahr ei­ne gelb­früch­ti­ge Zuc­chi­ni in un­se­ren Gar­ten ge­fun­den. Die Sor­te „Gold Rush“wächst busch­för­mig. Man­che Sor­ten kön­nen bei Platz­man­gel auch an Rank­hil­fen wach­sen, wie die Sor­te „Ton­do do Niz­za“, die rund­li­che Früch­te hat.

Zuc­chi­ni schät­zen hu­mus­rei­chen Bo­den und gu­te Be­treu­ung durch Gie­ßen und Mul­chen. Die Pflan­zen wol­len in vol­ler Son­ne ste­hen. Die ers­ten Früch­te kön­nen sie­ben bis acht Wo­chen nach der Pflan­zung ge­ern­tet wer­den. Op­ti­mal ist ei­ne Län­ge von 15 bis 20 Zen­ti­me­tern.

Ge­le­gent­lich kön­nen die Früch­te den un­be­kömm­li­chen Bit­ter­stoff Cu­cur­bita­c­in ent­wi­ckeln. Die­se Zuc­chi­ni dür­fen nicht ver­zehrt wer­den. Der Stoff ist zwar in der Ver­gan­gen­heit aus der Pflan­ze

her­aus­ge­züch­tet wor­den, kann sich aber bil­den, wenn in der Nä­he Zier­kür­bis­se wach­sen, die die­sen Stoff ent­hal­ten. Er kann bei der Be­f­ruch­tung auf die Zuc­chi­nifrüch­te über­tra­gen wer­den kön­nen.

Es ist rat­sam, vor der Zu­be­rei­tung von Zuc­chi­ni­ge­rich­ten die Früch­te zu kos­ten und sie zu ent­sor­gen, soll­ten sie bit­ter schme­cken.

Auch op­tisch ei­ne Be­rei­che­rung sind Zuc­chi­ni-Pflan­zen der Sor­te „Gold Rush“, de­ren Früch­te gelb sind.

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