Früh­lings­blü­her schön in Ru­he las­sen

Nur bei Tul­pen und Nar­zis­sen Sa­men­an­sät­ze aus­bre­chen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Medien / Fernsehen Am Sonntag -

Nach­dem die Zwie­bel­blü­her den Gar­ten mit fa­bel­haf­ten Farb­spie­len zum Leuch­ten ge­bracht ha­ben, ge­hen sie in die Ver­meh­rungs­pha­se über. Sie zie­hen aus dem Laub die Kräf­te ein, um Sa­men und/oder Toch­ter­zwie­beln zu bil­den. Da­bei muss man war­ten, bis das Laub ganz ab­ge­welkt ist. Das gilt be­son­ders für Nar­zis­sen und Tul­pen.

Sol­len Kro­kus­se und Schnee­glöck­chen ver­mehrt wer­den, ge­lingt das am bes­ten, wenn sie noch Laub tra­gen. Die Trupps, die oft so vie­le Toch­ter­zwie­beln bil­den, dass sie über­ein­an­der ste­hen, wer­den vor­sich­tig auf­ge­nom­men und in klei­ne Päck­chen mit vier oder fünf Zwie­beln auf­ge­teilt und am neu­en Stand­ort wie­der ein­ge­pflanzt.

Für Schnee­stolz, Scil­la oder Ha­sen­g­löck­chen gilt das auch. Sie ver­meh­ren sich sehr reich durch Sa­men, die nach der Rei­fe ge­ern­tet wer­den und selbst im Ra­sen oder un­ter Sträu­chern aus­ge­sät wer­den kön­nen. Bei Nar­zis­sen und Tul­pen wer­den nach der Blü­te die Sa­men­an­sät­ze aus­ge­bro­chen, da­mit die Pflan­zen al­le Kraft in die Toch­ter­zwie­beln schi­cken.

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