Mar­tin Fei­fel

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Im Gespräch -

wird am 16. Ju­ni 1964 in

Mün­chen ge­bo­ren, wo er zu­sam­men mit drei Ge­schwis­tern auch auf­wächst. Er ist Sohn des be­kann­ten Chir­ur­gen, Uni-Pro­fes­sors und Mit­glieds des Deut­schen Wis­sen­schafts­rats Ger­not Fei­fel. Nach dem Abitur be­ginnt er ei­ne Thea­ter­und Ar­tis­tik-Aus­bil­dung an der Scuo­la Tea­tro Di­mi­tri im Tes­sin, um spä­ter Clown zu wer­den. Die­se muss er je­doch nach zwei Jah­ren we­gen

Rü­cken­pro­ble­men ab­bre­chen und ab­sol­viert ei­ne Aus­bil­dung an der

Schau­spiel­schu­le Bochum. Dem Thea­ter in Bochum bleibt er sechs Jah­re treu, wird 1995 von der Zeit­schrift „Thea­ter heu­te“als bes­ter Nach­wuchs­schau­spie­ler aus­ge­zeich­net und wech­selt dann ans Tha­lia in Ham­burg, be­vor er sich dem Film zu­wen­det.

1991 ist Fei­fel in ei­ner Ne­ben­rol­le in „Sch­tonk!“zu se­hen, in den fol­gen­den Jah­ren und bis heu­te ist er ei­ner der meist­be­setz­ten Cha­rak­ter­dar­stel­ler im deut­schen Film. 2010 er­hält er für sei­ne Rol­le als Mar­tin Heu­er im ZDF-Kri­mi „Kom­mis­sar Sü­den und

der Luft­gi­tar­rist“den be­gehr­ten Grim­me­preis.

An die­sem Sonn­tag ist er in ei­ner Haupt­rol­le der

Münch­ner Tat­ort-Fol­ge „Die Lie­be, ein selt­sa­mes Spiel“(Fo­to) zu se­hen. Fei­fel ist seit fast 20 Jah­ren mit der Schau­spiel­a­gen­tin Ju­dith Sut­ter zu­sam­men, 2016 hei­ra­tet das kin­der­lo­se Paar, das am Stadt­rand von Mün­chen lebt. js

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