Land­wirt­schaft im Fo­kus: Start der NOZ-Se­rie

Bran­che aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln – Mi­nis­ter kri­ti­siert ver­meint­li­che Skan­dal­bil­der aus Stäl­len

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Vorderseite -

Der Wan­del in der Land­wirt­schaft ist ein Dau­er­zu­stand. Bau­ern be­fin­den sich im Span­nungs­feld von ge­sell­schaft­li­chen An­sprü­chen und markt­wirt­schaft­li­chen Rea­li­tä­ten. In un­se­rer Se­rie „Zu­kunft Agrar“be­trach­ten wir die Bran­che aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln. Wir spre­chen mit ei­ner Jun­g­land­wir­tin, bli­cken auf Er­näh­rungs­trends und al­ter­na­ti­ve Ab­satz­we­ge, spre­chen mit Le­bens­mit­tel­pro­du­zen­ten und skiz­zie­ren die Aus­wir­kun­gen der Welt­po­li­tik auf Nie­der­sach­sens Bau­ern.

Den Auf­takt macht ein Text über die ak­tu­el­le Dis­kus­si­on um ver­meint­li­che Skan­dal­bil­der aus Stäl­len. Bau­ern, aber auch Nie­der­sach­sens Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Grü­ne) kri­ti­sie­ren die heim­lich ge­dreh­ten Auf­nah­men von Tier­rechts­ak­ti­vis­ten. Mey­er sagt: „Die Kon­trol­le von tier­hal­ten­den Be­trie­ben ist Sa­che des Staa­tes und nicht von je­der­mann.“Doch ei­ne ak­tu­el­le Un­ter­su­chung der Uni Göt­tin­gen zeigt: Ver­brau­cher hal­ten die frag­wür­di­gen Me­tho­den von Tier­rechts­ak­ti­vis­ten für le­gi­tim. Der Agrar­pro­fes­sor Achim Spil­ler sieht je­doch auch die Ge­fahr, dass die zu­ge­spitz­ten Kam­pa­gnen den Dis­kurs über zu­kunfts­fä­hi­ge Tier­hal­tung ka­putt­ma­chen könn­ten.

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