Vie­le Klein­künst­ler beim Stadt­fest

Am 27. Mai in der Bram­scher In­nen­stadt

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Region -

Von Hei­ner Bein­ke

Sie sind für das Stadt­fest, was das Salz für die Sup­pe ist: Oh­ne Klein­künst­ler wä­re das Bram­scher Stadt­fest fa­de. Wir ge­ben ei­nen Über­blick über die Auf­trit­te der Gauk­ler und Ko­mi­ker beim Bram­scher Stadt­fest 2017 am 27. Mai:

Com­pa­gnie with Balls: Ei­nen rie­si­gen Glo­bus brin­gen die Ar­tis­ten aus den Nie­der­lan­den mit nach Bram­sche. Dar­auf wird die Wel­ten­wan­de­rin durch Bram­sches In­nen­stadt lau­fen und un­glaub­li­che Ge­schich­ten über ih­re Rei­sen er­zäh­len. Das stau­nen­de Pu­bli­kum ge­rät so un­ver­se­hens an Or­te auf die­sem Glo­bus, von de­nen es schon im­mer oder vi­el­leicht auch nie ge­träumt hat. Com­pa­gnie with Balls auf youtu­be.

Craie de Trot­toir: Mit nur ei­nem Stück­chen Stra­ßen­krei­de in der Hand mischt sich Da­nie Jor­dens un­ter die Zu­schau­er. Mit ei­ni­gen Stri­chen skiz­ziert er klei­ne Wel­ten, die Pas­san­ten mit Le­ben fül­len. Draht­seil­ak­te, Hüp­fen auf ei­nem Bein – pan­to­mi­misch macht Jor­dens klar, was er von sei­nen Part­nern auf der Stra­ße er­war­tet. Gro­ße klei­ne Kunst zum Stau­nen und La­chen.

Die Bom­bas­tics: Die meis­ten Men­schen hö­ren ger­ne Mu­sik. Al­le Men­schen la­chen ger­ne. Die „Bom­bas­tics“mi­schen bei­des und sind des­halb laut ob­jek­ti­ver Ei­gen­wer­bung „die bes­te Clown­band der Welt“. Stran­ge­man, Männ­lein und Dö­rych sind be­gna­de­te Mu­si­ker und wag­hal­si­ge Sän­ger, En­ter­tai­ner und Poe­ten. Sie be­glü­cken ihr Pu­bli­kum mit ei­ner leicht­fü­ßi­gen Mi­schung aus Mu­sik, Pan­to­mi­me, Ar­tis­tik und Clow­ne­rie. Die Bom­bas­tics brin­gen al­les auf die Büh­ne, was Lau­ne macht. Au­gen­zwin­kernd, aber mit Stil. Das sind „The Bom­bas­tics“.

Go So­lo: Klein, aber tap­fer: So reist sie mit Truck und Trai­ler durch die Welt, um im­mer ih­re ei­ge­ne Büh­ne da­bei­zu­ha­ben. Mit ih­ren über­ra­schen­den Tricks und wun­der­ba­ren Im­pro­vi­sa­tio­nen wi­ckelt sie ihr Pu­bli­kum um den Fin­ger . . .

„One4y­ou“: Ein-Mann-En­ter­tain­ment vom Feins­ten. Mit Come­dy, Jon­gla­ge, Ein­rad-Slap­stick, Lei­ter­ar­tis­tik und viel zu la­chen. Die Show di­rekt am Pu­bli­kum. Frech, char­mant, wit­zig, atem­be­rau­bend, mit­rei­ßend.

„Th­ree of a Kind“: „Schal­ten Sie Ihr Han­dy und Ihr Ge­hirn aus“, for­dern die drei Her­ren mitt­le­ren Al­ters ihr Pu­bli­kum auf. Sie tau­chen auf dem Stadt­fest auf, um ei­ne Nach­richt zu über­brin­gen. Nur: Wel­che? Und an wen? Und war­um? Ver­lo­ren, ver­wirrt und völ­lig er­schöpft stol­pern sie vor­wärts, strau­cheln, fal­len und trot­ten im Chor, klam­mern sich an­ein­an­der und ver­su­chen ver­zwei­felt ih­rer ver­ges­se­nen Mis­si­on auf die Spur zu kom­men. Hier gleicht kei­ne Per­for­mance der nächs­ten, denn die drei Ak­teu­re im­pro­vi­sie­ren die Show aus dem Mo­ment her­aus. Th­ree of a Kind das sind Mar­kus Sie­bert ali­as Knä­cke, Clown und Ko­mi­ker aus Bre­men, und die in Bel­gi­en le­ben­den Per­for­mer, Schau­spie­ler und Ko­mi­ker Craig Wes­ton und Gor­don Wil­son, auch be­kannt als die „Pri­mi­ti­ves“. Ins­ge­samt schöp­fen die drei aus 90 Jah­ren Spiel­erfah­rung rund um den Glo­bus.

Dar­über hin­aus sor­gen ein­mal mehr Mar­ching­bands und an­de­re Mu­si­ker für Un­ter­hal­tung. Vor dem Ki­no „Uni­ver­sum“spie­len bei­spiels­wei­se um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr die „Old But­tons“am In­fo­stand des Ho­s­piz­ver­eins.

Kunst mit Krei­de

ver­spricht un­ter­des­sen Da­nie Jor­dens den Be­su­chern in der Ci­ty am 27. Mai. Fo­to: Patrick Des­met

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