„Jung, er­fah­ren, deutsch“

Le­ver­ku­sen: Völ­ler nennt An­for­de­rungs­pro­fil für neu­en Trai­ner

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport -

Nach dem 6:2-Sieg der Le­ver­ku­se­ner am letz­ten Spiel­tag bei Her­tha BSC Ber­lin wünsch­te der schei­den­de Coach Tay­fun Kor­kut Bay­er 04 al­les Gu­te – Sport­di­rek­tor Ru­di Völ­ler be­schrieb deut­lich die An­for­de­run­gen an den neu­en Chef­trai­ner und das Team.

Völ­ler mach­te deut­lich, dass er nach der ver­korks­ten Spiel­zeit mit le­dig­lich 41 Punk­ten und Platz zwölf ab Som­mer we­sent­lich mehr er­war­tet. „Wir wol­len wie­der ins in­ter­na­tio­na­le Ge­schäft mit un­se­ren Mög­lich­kei­ten. Der Trai­ner soll das na­tür­lich be­werk­stel­li­gen“, be­ton­te er im ZDF-Sport­stu­dio.

„Jung, er­fah­ren, deutsch“, hei­ßen Völ­lers Er­war­tun­gen an den Neu­en, den er am bes­ten schon in­ner­halb der nächs­ten drei Wo­chen prä­sen­tie­ren will. „Es gibt si­cher Wunsch­kan­di­da­ten, nicht nur ei­nen“, ver­riet der ehe­ma­li­ge DFB-Te­am­chef. „Er darf und muss un­be­quem sein“, er­gänz­te Völ­ler. Auch ein lau­fen­der Ver­trag bei ei­nem an­de­ren Ver­ein müs­se kein Hin­de­rungs­grund sein. Dass all die­se Kri­te­ri­en auf den Noch-Dort­mun­der Tho­mas Bleibt er? Ob Ste­fan Kieß­ling (rechts) ei­ne Zu­kunft in Le­ver­ku­sen hat, ist un­ge­wiss.

Tu­chel ge­nau zu­tref­fen wür­den, be­zeich­ne­te Le­ver­ku­sens Sport­chef als Spe­ku­la­ti­on.

Vie­le per­so­nel­le Ent­schei­dun­gen wür­den mit der Trai­ner­fra­ge zu­sam­men­hän­gen. „Wir müs­sen den Ka­der aus­dün­nen. Wir ha­ben vie­le An­fra­gen“, sag­te Völ­ler, „oh­ne Na­men zu nen­nen: Es gibt ein paar Über­le­gun­gen, die na­tür­lich auch da­von ab­hän­gen, wel­cher Trai­ner kommt.“Das trifft auch auf

Stür­mer-Ol­die Ste­fan Kieß­ling zu. „Ste­fan hat Ver­trag. Von da­her wird nur er ent­schei­den“, mein­te Kor­kut.

Für den 43 Jah­re al­ten Coach war der ho­he Sieg bei Her­tha „ein schö­ner Ab­schluss“. Trotz­dem dür­fe man die Sai­son jetzt nicht schön­re­den. „Es gab vie­le Din­ge, die die­ses Jahr de­fi­ni­tiv nicht funk­tio­niert ha­ben“, be­merk­te auch Völ­ler und sprach von „vie­len Grün­den“für ei­ne „ver­fluch­te Sai­son“.

Schmidt

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