Stand­ort wich­tig für Bee­ren­obst

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Von In­grid Beu­cke-Ad­ler

Der Trend zum Bee­ren­obst­spa­lier ist un­ge­bro­chen. Es ist leicht, Ord­nung zu hal­ten, denn die Hauptäs­te wer­den vför­mig an­ge­bun­den, was für St­a­chel­bee­ren be­son­ders gut ist. Es gibt kein dor­ni­ges Durch­ein­an­der, Mehl­tau und an­de­re Krank­hei­ten wer­den ver­hin­dert, und schön sieht es auch noch aus. Ob Bee­ren­sträu­cher reich tra­gen, ent­schei­det sich schon bei der Pflan­zung. Op­ti­mal ste­hen sie son­nig und ge­schützt. West­la­gen sind am güns­tigs­ten. Am meis­ten frost­ge­fähr­det sind Him­bee­ren und Brom­bee­ren. Die neu­en Trie­be soll­ten da­her im Herbst auf die Er­de ge­legt und mit Fich­ten­zwei­gen ge­schützt wer­den. Bei der Wahl ei­ner Him­beer-Sor­te soll­ten Herbst­him­bee­ren be­vor­zugt wer­den, bei de­nen ja im Herbst al­le Ru­ten ent­fernt wer­den, weil die tra­gen­den Ru­ten erst im Früh­jahr aus­trei­ben. Ge­schütz­te Stand­or­te sind für Jo­han­nis- und St­a­chel­bee­ren sehr wich­tig. Friert es bei Jo­han­nis­bee­ren in die Blü­te, fal­len spä­ter die meis­ten Bee­ren ab. Bei St­a­chel­bee­ren wirkt sich der Spät­frost noch schlim­mer aus.

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