Markt­platz für klu­ge Ide­en

Drit­te „Pro­to­ty­pen­par­ty“im In­no­va­ti­ons­cen­trum Os­na­brück

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Von Le­on Wal­ter

Et­wa 40 klu­ge und er­fin­de­ri­sche Köp­fe ha­ben im In­no­va­ti­ons­cen­trum Os­na­brück (ICO) die Ge­le­gen­heit ge­nutzt, sich bei der drit­ten Os­na­brü­cker „Pro­to­ty­pen­par­ty“in lo­cke­rer At­mo­sphä­re über frisch ent­wi­ckel­te Pro­duk­te und po­ten­zi­el­le Ge­schäfts­ide­en aus­zu­tau­schen.

Ziel sei das Schaf­fen ei­nes „halb­pro­fes­sio­nel­len Kon­tex­tes mit ge­rin­ger Hemm­schwel­le“, wie es Dör­te Ro­loff, Mit­be­grün­de­rin des Ver­an­stal­tungs­for­mats, for­mu­lier­te. Die Aus­stel­ler, so­ge­nann­te „Pro­to­ty­per“, be­kom­men die Ge­le­gen­heit, ih­re mit­un­ter noch gar nicht ganz zu En­de ge­dach­ten Ide­en vor­zu­tra­gen und sich so in ei­ner frü­hen Pha­se des Ent­wick­lungs­pro­zes­ses kon­struk­ti­ve Kri­tik und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zu ho­len. Dies, so führ­te Ro­loff wei­ter aus, kön­ne Zeit und Kos­ten spa­ren – und die Per­spek­ti­ve auf das ei­ge­ne Pro­dukt wei­ten.

Rolf Beh­rens vom Os­na­brü­cker Start-up-Un­ter­neh­men Bit­na­mic, ei­ner der „Pro­to­ty­per“des Abends, un­ter­strich: „Oh­ne Druck über das ei­ge­ne Pro­dukt re­den zu kön­nen“sei sehr wert­voll – ge­ra­de im Hin­blick auf das Feed­back von an­de­ren Gäs­ten, die mit­un­ter aus völ­lig an­de­ren Bran­chen stam­men.

Ei­ner der Be­su­cher, die An­re­gun­gen und Kri­tik bie­ten, war Micha­el Schrem­pel vom Fre­e­lan­cer-Netz­werk Os­na­brück. Er sei im­mer an neu­en Ge­schäfts- und Grün­dungs­ide­en in­ter­es­siert. Schrem­pel ha­be die Pro­to­ty­pen­par­ty aber auch da­zu nut­zen wol­len, um sei­ne ei­ge­nen Er­fah­run­gen wei­ter­zu­ge­ben – „da­mit Feh­ler, die ich am An­fang ge­macht ha­be, heu­te nicht wie­der­holt wer­den“.

ICO-Pro­ku­rist Tho­mas Büd­den be­ton­te, dass die Par­ty be­son­ders Neu­lin­gen Hil­fe bie­ten soll. „Hier stel­len nicht die gro­ßen Fir­men vor“, stell­te er fest, „son­dern vor al­lem mu­ti­ge jun­ge Leu­te“. Die Ver­an­stal­tung zeich­ne aus, dass Ent­wick­ler – an­ders als bei­spiels­wei­se auf Mes­sen – auch mal un­fer­ti­ge Pro­duk­te zei­gen und von an­de­ren be­ur­tei­len las­sen kön­nen. Be­reits 14 Pro­to­ty­pen-Par­tys ha­ben Dör­te Ro­loff und ihr Kol­le­ge Ma­rio Leu­pold schon in ganz Nie­der­sach­sen aus­ge­rich­tet.

„Pro­to­ty­per des Abends“wur­de Mar­tin Her­der von der Os­na­brü­cker Fir­ma K-OS. Er konn­te die Be­su­cher mit sei­ner „K-Bag“über­zeu­gen. Da­hin­ter ver­birgt sich ei­ne Auf­be­wah­rungs­ta­sche für Fahr­rad­hel­me, die di­rekt am Rad ab­ge­schlos­sen wer­den kann.

„Pro­to­ty­per des Abends“: Mar­tin Her­ders „K-Bag“er­mög­licht es, den Helm vor Re­gen ge­schützt di­rekt am Fahr­rad an­zu­schlie­ßen. Fo­to: Her­mann Pen­ter­mann

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