Kei­ne wei­te­ren deut­schen Bei­trä­ge

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik - wei­te­re Be­rich­te auf noz.de/po­li­tik

Trotz des Bei­tritts der Nato zur in­ter­na­tio­na­len Ko­ali­ti­on ge­gen die Ter­ror­mi­liz IS schließt Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) zu­sätz­li­che Bei­trä­ge Deutsch­lands aus. Es sei „ein star­kes Si­gnal“, dass die Nato nach all ih­ren Mit­glied­staa­ten nun auch Mit­glied der An­ti-ISKo­ali­ti­on wer­de, sag­te Mer­kel beim Nato-Gip­fel in Brüssel. Es sei aber klar, „dass da­mit kei­ne neu­en Bei­trä­ge Deutsch­lands ver­bun­den sind.“Die „glo­ba­le Ko­ali­ti­on“ge­gen IS hat bis­her 69 Mit­glie­der, die in un­ter­schied­li­cher Wei­se am Kampf ge­gen die Dschi­ha­dis­ten teil­neh­men. Deutsch­land be­tei­ligt sich nicht di­rekt an Kampf­hand­lun­gen. Es stellt Tor­na­do-Auf­klä­rungs­flug­zeu­ge, Awacs-Be­sat­zun­gen so­wie Waf­fen für Kur­den im Nord­irak zur Ver­fü­gung.

Kri­tik von Schulz

An­läss­lich der Be­su­che von US-Prä­si­dent Do­nald Trump bei der Nato und sei­nes Amts­vor­gän­gers Ba­rack Oba­ma beim Evan­ge­li­schen Kir­chen­tag hat SPD-Chef Mar­tin Schulz die US-Droh­nen­ein­sät­ze in Kon­flikt­ge­bie­ten kri­ti­siert. Es sei „of­fen­sicht­lich, dass die­se neue Form der Kriegs­füh­rung den in­ter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus nicht schwächt“, schrieb Schulz am Don­ners­tag bei „Spie­gel On­line“. Es sei ei­ne ge­fähr­li­che Il­lu­si­on zu glau­ben, „man kön­ne mit ver­meint­lich ‚chir­ur­gi­schen‘ Tö­tun­gen Frie­den schaf­fen“, schrieb der SPD-Kanz­ler­kan­di­dat. Schulz wand­te sich zu­dem ge­gen die Auf­sto­ckung des Nato-Bud­gets auf zwei Pro­zent des je­wei­li­gen Staats­haus­halts.

Deutsch­lands Rol­le im Irak:

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