Schlach­ter, Metz­ger und Flei­scher

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Wirtschaft -

Frü­her gab es viel mehr Flei­sche­rei-Fach­ge­schäf­te als heu­te. Frag mal Dei­ne El­tern oder Groß­el­tern. Wurst und Fleisch kauf­te man kaum in

Su­per­märk­ten, son­dern beim Schlach­ter. Da gab es auch im­mer ei­ne Schei­be „Schin­ken­wurst“für die quen­geln­den Kin­der. In den

Dör­fern wa­ren zu­dem häu­fig La­den und Metz­ge­rei in ei­nem Ge­bäu­de un­ter­ge­bracht. Jetzt fragst Du Dich be­stimmt, war­um es gleich drei ver­schie­de­ne Be­grif­fe für den­sel­ben Be­ruf gibt. Nun, das hat mit re­gio­na­len Sprach­un­ter­schie­den zu tun. So wird das Wort Schlach­ter haupt­säch­lich im Nord­wes­ten Deutsch­lands be­nutzt. Flei­scher sagt man im Os­ten, und Metz­ger ist das rich­ti­ge Wort im Wes­ten und Sü­den ein­schließ­lich der deutsch­spra­chi­gen Schweiz. Die Ös­ter­rei­cher hin­ge­gen sa­gen Fleisch­ha­cker oder Fleisch­hau­er. tac

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