An­hän­ger Dahl­kes nei­gen zu Fa­ta­lis­mus

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Leserbriefe - Thors­ten Eng­wer Hasbergen

Zum Le­ser­brief von Es­t­her No­ël „Miss­lun­ge­ne Wort­wahl“(Aus­ga­be vom 18. Mai) mit Be­zug auf den Ar­ti­kel „Dahl­ke-Fans hö­ren an­däch­tig zu“(Aus­ga­be vom 11. Mai). „Den Be­richt [. . .] fand ich sehr aus­ge­wo­gen, und die Wort­wahl ver­bin­de ich nicht au­to­ma­tisch mit dem Ter­mi­nus Kir­che wie Frau Es­t­her No­ël [. . .]. Seit über zwei Jahr­zehn­ten ver­fol­ge ich [Rü­di­ger Dahl­kes] Ver­an­stal­tun­gen, Ver­öf­fent­li­chun­gen und sei­ne Aus­füh­run­gen zu sei­ner Ganz­heits­me­di­zin. Die Schul­me­di­zin hat vie­le gra­vie­ren­de De­fi­zi­te, die un­be­strit­ten sind. Was mir po­si­tiv er­scheint, ist sein un­be­strit­te­ner ganz­heit­li­cher, ho­lis­ti­scher An­satz, den ich ab­so­lut wert­schät­zen möch­te.

Da ich seit 2004 in der Kri­sen­in­ter­ven­ti­on im Kon­text zu Mob­bing in der Ar­beits­welt tä­tig bin, möch­te ich aber auf Ba­sis vie­ler Kli­en­ten und Rat­su­chen­der – die dem Ge­dan­ken­gut von Herrn Dahl­ke sehr na­he­ste­hen – Fol­gen­des fach­lich aus mei­ner Be­ra­tungs­pra­xis zu­sam­men­fas­send an­mer­ken: Die Grund­über­zeu­gung des Kar­ma­und Re­inkar­na­ti­ons­ge­dan­kens bei Herrn Dahl­ke und vie­len sei­ner An­hän­ger be­zie­hungs­wei­se Mit­strei­ter wirkt sich psy­cho­lo­gisch hem­mend auf die Ent­wick­lung ei­ner of­fen­si­ven, ak­ti­ven Ent­wick­lung von Be­wäl­ti­gungs­stra­te­gi­en aus. Das zeigt sich in der Be­ra­tungs­pra­xis in ei­ner Art von Fa­ta­lis­mus und ei­ner Ma­ni­fes­tie­rung von Pro­zes­sen in Rich­tung ei­ner oft ver­häng­nis­vol­len Pas­si­vi­täts­spi­ra­le der von Mob­bing Be­trof­fe­nen. Wenn ich jetzt in die­sem Le­ben so viel Leid und bru­ta­le Kri­se er­lei­den muss, ist dies halt kau­sal auf mein vor­he­ri­ges Le­ben in ei­ner an­de­ren In­kar­na­ti­on zu­rück­zu­füh­ren. Ich den­ke, es ist trans­pa­rent, dass dies aus psy­cho­lo­gisch und ganz­heit­lich-me­di­zi­ni­scher Sicht kon­tra­pro­duk­tiv ist. […]“

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