Hübsch ge­macht

Der Maz­da CX-5 geht in die nächs­te Run­de

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kfzwelt - Von Wolf­gang Wieland

Maz­das Mit­tel­klas­se SUV und Best­sel­ler CX-5 geht gründ­lich über­ar­bei­tet in die zwei­te Run­de.

BAR­CE­LO­NA. Es sind vier Buch­sta­ben, die Maz­da seit Jah­ren so er­folg­reich ma­chen. K–O–D–O. Die De­sign­spra­che der krea­ti­ven Ja­pa­ner mit dem vo­gel­ähn­li­chen Na­men kommt in Europa, vor al­lem aber auch in Deutsch­land, be­son­ders gut an. Das gilt auch für den neu­en Maz­da CX-5, dem ab­so­lu­ten Best­sel­ler zwi­schen Flens­burg und Gar­misch. Seit gut ei­ner Wo­che steht die zwei­te Ge­ne­ra­ti­on des 4,55 Me­ter lan­gen Mit­tel­klas­seSUV zu Prei­sen ab 24 990 Eu­ro beim Maz­da-Händ­ler.

Der neue CX-5 ist auch wirk­lich kom­plett neu, kei­ne ein­fa­che Mo­dell­pfle­ge, gern auch mal Face­lift ge­nannt. Vom CX-5 der ers­ten Ge­ne­ra­ti­on wur­den seit 2012 be­ein­dru­cken­de 1,5 Mil­lio­nen Ex­em­pla­re an den Mann und dank der be­gehr­ten und zahl­reich be­stell­ten ro­ten Me­tal­li­cla­ckie­rung selbst­re­dend auch an die Frau ge­bracht. Nun wur­de das Ko­do-De­sign noch et­was ver­fei­nert und vor al­lem die nach vorn ge­zo­ge­ne Front mit dem rie­si­gen Luft­ein­lass wirkt herr­lich an­griffs­lus­tig. „Ve­re­del­te Ro­bust­heit“nen­nen die Ja­pa­ner aus Hi­ro­shi­ma ih­re Vor­ge­hens­wei­se bei der Gestal­tung. Das Er­geb­nis ist nun 30 Mil­li­me­ter fla­cher als der Vor­gän­ger, was be­wirkt, dass der Fünf­tü­rer von al­len Sei­ten be­trach­tet viel bul­li­ger wirkt.

Auch über den In­nen­raum wur­de wohl viel nach­ge­dacht, er er­scheint nun er­staun­lich hochwertig und er­go­no­misch op­ti­miert. Sämt­li­che Be­dien­tas­ten wur­den neu an­ge­ord­net, das ed­le Le­der­lenk­rad ist nun schön grif­fig und der kna­ckig zu schal­ten­de Gang­wähl­he­bel wur­de hö­her po­si­tio­niert. Die pfeil­för­mi­gen und alu­matt-um­ran­de­ten Lüf­tungs­dü­sen fal­len eben­falls so­fort po­si­tiv ins Au­ge. Schön, dass es jetzt auch ein far­bi­ges He­ad-up-Dis­play mit Pro­jek­ti­on auf der Front­schei­be gibt. Die nach wie vor er­hält­li­che Klap­per­ver­si­on mit der aus­fahr­ba­ren Mi­ni-Ple­xi­glas­schei­be wirkt al­ler­dings noch im­mer äu­ßerst bil­lig.

Wir neh­men Platz, die elek­trisch ver­stell­ba­ren Le­der­sit­ze aus der Sports-Li­ne-Aus­stat­tungs­va­ri­an­te kos­ten in schwarz 1900 Eu­ro ex­tra. Ex­tra­va­gan­tes wei­ßes Le­der gibt’ s auch, dann aber bit­te 2100 Eu­ro zu­sätz­lich mit­brin­gen. Der 160-PS-Ben­zi­ner mit All­rad­an­trieb und Sechs­gang-Hand­schalt­ge­trie­be wird per Knopf­druck ge­star­tet. Hier liegt der Preis von 34 890 Eu­ro al­ler­dings schon rund 10000 Eu­ro über dem Ba­sis­preis. Da­für ist schon fast al­les mit an Bord, wie bei­spiels­wei­se Fah­re­ras­sis­ten­ten à la Ci­ty-Not­brem­ser, Mü­dig­keits­er­ken­ner, Spur­hal­ter und Lenk­un­ter­stüt­zer. Die Heck­klap­pe ist elek­trisch, die Rück­fahr­ka­me­ra ver­hin­dert Ein­park-Ramm­ler und das Ma­trix-LED-Licht­sys­tem hat den prak­ti­schen Fern­licht­au­to­ma­ten.

Bei un­se­ren aus­führ­li­chen Test­fahr­ten mit dem zweit­stärks­ten Ben­zi­ner über­rascht der An- und Durch­zug des Vier­zy­lin­der-Trieb­werks. Maz­da ver­zich­tet beim Di­rekt­ein­sprit­zer we­gen des ho­hen Ver­brauchs nach wie vor auf Tur­bo-Tech­nik. Und so ver­braucht der sport­li­che Saug­mo­tor im 1,5-Ton­ner durch­schnitt­lich nur 6,8 Li­ter Su­per auf 100 Ki­lo­me­ter. Das sind dann 159 Gramm CO2-Emis­si­on für je­den zu­rück­ge­leg­ten Ki­lo­me­ter, was der CO2-Ef­fi­zi­ens­klas­se C ent­spricht. Nicht nur mit viel Fahr­spaß, son­dern auch un­glaub­lich lei­se kom­men wir vor­an, denn die ver­bes­ser­te Ge­räusch­däm­mung im In­nen­raum mit neu­en Ma­te­ria­li­en und spe­zi­el­len Sei­ten­schei­ben zeigt vol­le Wir­kung.

Fo­to: Maz­da

Die Kan­ten und Li­ni­en sind stär­ker her­aus­ge­ar­bei­tet, was für ein kon­trast­rei­ches Licht- und Schat­ten­spiel sorgt.

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