Sucht­kli­nik hilft in der Zeit da­nach

Neue Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung auf dem Es­se­ner­berg wird am 1. Ju­ni er­öff­net

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Vorderseite -

BAD ESSEN. Die Pa­ra­cel­sus-Berg­hof­kli­nik in Bad Essen ver­fügt über jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung in der Be­hand­lung von Such­ter­kran­kun­gen. Jetzt geht sie neue We­ge für die Zeit nach der The­ra­pie: Am 1. Ju­ni er­öff­net das Kran­ken­haus ei­ne spe­zi­el­le Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung. Sie soll den Pa­ti­en­ten hel­fen, sich wie­der in das Er­werbs­und All­tags­le­ben ein­zu­glie­dern, zum Bei­spiel durch Prak­ti­ka in Bad Es­se­ner Be­trie­ben.

„Wir möch­ten ei­ne be­rufs­för­dern­de und er­gän­zen­de Maß­nah­me an die Hand ge­ben, um die Si­tua­ti­on der Pa­ti­en­ten zu ver­bes­sern und ei­ne rea­lis­ti­sche Er­werbs­per­spek­ti­ve zu ent­wi­ckeln“, sagt der Ärzt­li­che Di­rek­tor Pe­ter Sub­kow­ski. In der neu­en Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung der Berg­hof­kli­nik woh­nen die Pa­ti­en­ten in der Re­gel für ei­nen Zei­t­raum von et­wa drei bis vier Mo­na­ten.

Tou­ris­mus und Ge­sund­heits­wirt­schaft sind in der Ge­mein­de Bad Essen ein wich­ti­ger Wirt­schafts­fak­tor. Zwi­schen 600 und 800 Ar­beits­plät­ze ent­fal­len al­lein auf die­sen Be­reich. Ein tra­gen­des Ele­ment sind da­bei Fach­kli­ni­ken mit lan­des­wei­ter Aus­strah­lung.

Von Andre­as Schna­bel

BAD ESSEN. Ei­ne die­ser Kli­ni­ken ist die Pa­ra­cel­su­s­Berg­hof­kli­nik, die über jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung in der Be­hand­lung von Ab­hän­gig­keits­er­kran­kun­gen ver­fügt.

Die Berg­hof­kli­nik gibt am 1. Ju­ni den of­fi­zi­el­len Start­schuss für ein neu­es An­ge­bot, die Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung. Ad­ap­ti­on steht für An­pas­sung (und Ve­rän­de­rung) an die neu­en Her­aus­for­de­run­gen ei­nes sucht­frei­en Le­bens.

Die Pa­ra­cel­sus-Berg­hof­kli­nik, in der Deutsch­lan­dRang­lis­te des Ma­ga­zins „Fo­cus“als „Top-Kli­nik“be­wer­tet, kann seit Jah­ren mit ih­rer Qua­li­tät in der sta­tio­nä­ren Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­be­hand­lung von Ab­hän­gig­keits­er­kran­kun­gen über­zeu­gen. Des­halb geht sie nun auch für die Zeit nach der The­ra­pie neue We­ge.

Al­ko­hol- und Me­di­ka­men­ten­ab­hän­gig­keit, Ab­hän­gig­keit von Can­na­bis und Li­fe­sty­le­dro­gen, aber auch pa­tho­lo­gi­sches Glücks­spiel, Me­dien­sucht, Po­ly­to­xi­ko­ma­nie (Mehr­fach­ab­hän­gig­keit) wie auch psy­chi­sche Be­glei­ter­kran­kun­gen wie De­pres­sio­nen, Angs­ter­kran­kun­gen, Pho­bi­en, Zwän­ge, Ess­stö­run­gen Mit­ten im Grü­nen auf dem Kamm des Wie­hen­ge­bir­ges in Bad Essen liegt die Pa­ra­cel­sus-Berg­hof­kli­nik mit 130 The­ra­pie­plät­zen und der neu­en Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung. In der „Fo­cus“-Rang­lis­te ist die Kli­nik als ei­ne der Top-Re­ha-Kli­ni­ken im Be­reich Such­ter­kran­kun­gen in Deutsch­land auf­ge­führt.

und Per­sön­lich­keits­stö­run­gen wer­den in der idyl­li­schen Um­ge­bung Bad Es­sens tra­di­tio­nell er­folg­reich be­han­delt. Die Pa­ra­cel­sus-Kli­ni­ken bie­ten nun mit der Berg­hof­kli­nik II die Mög­lich­keit, im An­schluss an den Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­auf­ent­halt den The­ra­pie­er­folg in der Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung

zu ver­fes­ti­gen.

Die­se Ein­rich­tung er­mög­licht zum Bei­spiel über Prak­ti­ka in Bad Es­se­ner Be­trie­ben ei­ne be­glei­te­te Wie­der­ein­glie­de­rung in das Er­werbs­und All­tags­le­ben.

„Wir möch­ten ei­ne be­rufs­för­dern­de und er­gän­zen­de

Maß­nah­me an die Hand ge­ben, um die Si­tua­ti­on der Pa­ti­en­ten zu ver­bes­sern und ei­ne rea­lis­ti­sche Er­werbs­per­spek­ti­ve zu ent­wi­ckeln“, sagt Dr. Pe­ter Sub­kow­ski, ärzt­li­cher Di­rek­tor und Fach­arzt für Neu­ro­lo­gie, Psych­ia­trie, psy­cho­so­ma­ti­sche Me­di­zin und Psy­cho­the­ra­pie.

Der Weg zu­rück in die Ei­gen­ver­ant­wort­lich­keit sei nach ei­ner lan­gen Sucht­kar­rie­re und ei­ner mo­na­te­lan­gen The­ra­pie al­les an­de­re als ein­fach.

In der neu­en Ad­ap­ti­ons­ein­rich­tung woh­nen die Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten in der Re­gel für ei­nen Zei­t­raum

von et­wa drei bis vier Mo­na­ten. Die­se Zeit ist die fi­na­le Pha­se der me­di­zi­ni­schen Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me. Sie schließt sich di­rekt an die kli­ni­sche Be­hand­lung an. Die ärzt­li­che Lei­tung hat Dr. Katja Lin­ne­mann, die so­zi­al­päd­ago­gi­sche Lei­tung Rieke Kuhl­mann.

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