PRESSESCHAU

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Einblicke -

Das Blatt schreibt zur De­bat­te über Imp­fun­gen:

„Klar, als es kei­ne Imp­fung da­ge­gen gab, ha­ben durch­aus Men­schen die Ma­sern über­lebt. Aber vie­le sind auch dar­an ge­stor­ben. Die Ver­klä­rung ver­gan­ge­ner Zei­ten taugt vor al­lem des­halb nicht als Ar­gu­ment ge­gen das Imp­fen, weil die Men­schen frü­her kei­ne Wahl hat­ten [. . .]. Das soll­ten all je­ne be­den­ken, die Imp­fun­gen ih­rer Kin­der ab­leh­nen. Denn die­se ha­ben ein Recht auf ein ge­sun­des Le­ben – das ga­ran­tiert zwar auch kei­ne Imp­fung, aber sie er­höht die Chan­cen dar­auf deut­lich.“

Zum sel­ben The­ma heißt es in dem Blatt aus Frankfurt/Oder:

„Den har­ten Impf­geg­ner droht nicht ein­mal ei­ne Stra­fe. Und das ist auch der Pfer­de­fuß an Grö­hes Maß­nah­me: Sie geht nicht weit ge­nug. An­statt sich mit Not­lö­sun­gen zu be­hel­fen, soll­te Deutsch­land sich an an­de­ren Län­dern ein Bei­spiel neh­men. An Finn­land et­wa, wo es in 20 Jah­ren nur vier Ma­sern-Fäl­le ge­ge­ben hat.“

Die Chem­nit­zer Zei­tung kom­men­tiert den Streit um deut­sche Ex­por­te:

„Trotz­dem soll­te die Bun­des­re­gie­rung die wach­sen­de Kri­tik an den Ex­port­über­schüs­sen ernst neh­men. Sie weist näm­lich durch­aus auf öko­no­mi­sche Un­gleich­ge­wich­te hin, die mit po­li­ti­schen Mit­teln ab­ge­mil­dert wer­den kön­nen. So lie­ße sich bei­spiels­wei­se mit ent­spre­chen­den Maß­nah­men die Bin­nen­nach­fra­ge er­hö­hen, wo­durch sich der Ex­port­über­schuss ver­rin­gern wür­de. Da­zu müss­te die Bun­des­re­gie­rung die öf­fent­li­chen In­ves­ti­tio­nen er­hö­hen [. . .]. Oder die Bun­des­re­gie­rung senkt die Mehr­wert­steu­er. [. . .] Wenn das die Fol­ge von Trumps Kri­tik wä­re, hät­ten in Deutsch­land al­le et­was da­von.“

Das Zürcher Blatt merkt zum Um­gang mit Ter­ror­an­schlä­gen an:

„Hät­te, könn­te, wä­re. Nach je­dem Ter­ror­an­schlag wird dis­ku­tiert, was man hät­te tun müs­sen, um das Grau­en zu ver­hin­dern. Wer ver­sagt hat. Wer die Schuld trägt. [. . .] Selbst­prü­fung, Selbst­kri­tik, Selbst­kor­rek­tur – ei­ne wich­ti­ge Ei­gen­schaft ei­ner funk­tio­nie­ren­den Ge­sell­schaft. Aber die Su­che nach ra­tio­na­len Er­klä­run­gen für die Atta­cken schlägt fehl. Sie gibt den Mor­den der At­ten­tä­ter mo­ra­li­sche Le­gi­ti­mi­tät.“

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