Schein­hei­li­ges An­die­nen?

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Dialog -

Zur Ko­lum­ne „Streit um das Kreuz“in un­se­rer Ru­brik „Ber­li­ner Ge­flüs­ter“(Aus­ga­be vom 27. Mai).

„Auf der Schloss­kup­pel des Stadt­schlos­ses soll nach dem Wil­len des Mä­zens Ot­to ein Kreuz in­stal­liert wer­den. Der SPD-Kan­di­dat Schulz sagt Ja, ,weil es frü­her auch so war‘ ; die Grü­nen und Lin­ken weh­ren sich ge­gen das Kreuz, ,das die Neu­tra­li­tät des Bau­werks ge­fähr­de‘ . Ver­let­zen Chris­ten die Neu­tra­li­tät durch das Sym­bol un­se­res christ­li­chen Glau­bens? Darf das Kreuz nur des­halb ge­zeigt wer­den, weil es frü­her auch so war? Nach je­dem is­la­mis­ti­schen At­ten­tat be­schwö­ren al­le Par­tei­en un­se­re frei­heit­lich-de­mo­kra­ti­sche Ord­nung; da­zu zäh­len auch un­se­re christ­li­chen Wer­te.

Ich kann es nicht fas­sen, wenn deut­sche Par­tei­en (Grü­ne und Lin­ke) durch un­ser christ­li­ches Kreuz­sym­bol in Deutsch­land die Neu­tra­li­tät ver­letzt se­hen oder das Kreuz nur zu­ge­ste­hen (SPD), weil es frü­her auch so war. Ist es die Angst vor An­ders­gläu­bi­gen oder schein­hei­li­ges An­die­nen? Wo bleibt die Em­pö­rung der Chris­ten?“

Wal­ter Schna­bel Rast­dorf

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