Ein un­glaub­lich ent­span­nen­des Mu­sik­in­stru­ment

Ers­ter Veeh-Har­fen-Work­shop in Westerkappeln

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Westfälische Tagespost -

Nicht nur für Westerkappeln war es ei­ne Pre­mie­re. Für die meis­ten Teil­neh­mer des ers­ten Veeh-Har­fen-Work­shops der Mu­sik­schu­le Pro Mu­si­ca mit ab­schlie­ßen­dem Kon­zert war es auch mu­si­ka­li­sches Neu­land, das sie be­tra­ten.

Ge­spannt er­schie­nen jetzt die 16 Teil­neh­mer am Mor­gen im Rein­hil­dis-Haus mit ih­ren In­stru­men­ten. Die Mög­lich­keit, mit an­de­ren In­stru­men­ta­lis­ten ge­mein­sam zu mu­si­zie­ren und die­se Klang­fül­le zu er­le­ben, ha­be sich nie­mand ent­ge­hen las­sen wol­len, be­rich­tet die Mu­sik­schu­le.

Als al­le Teil­neh­mer ihr In­stru­ment und ihr vor­be­rei­te­tes No­ten­ma­te­ri­al vor sich lie­gen hat­ten, hieß es „ran an die Sai­ten“. Trans­port- und wit­te­rungs­be­dingt muss­te die ei­ne oder an­de­re Sai­te noch in die rich­ti­ge Ton­hö­he ver­setzt wer­den, dann konn­te es los­ge­hen.

Mit den zwei Ka­nons „Wenn der Früh­ling kommt“und „Him­mel und Er­de“konn­ten sich al­le Teil­neh­mer an den wun­der­schö­nen Klang der 288 Sai­ten ge­wöh­nen. Zum ge­gen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen gab es ei­ne kur­ze Vor­stel­lungs­run­de. So war zu hö­ren, dass ei­ne der Da­men der Veeh-Har­fen-Grup­pe „Sai­ten­klang“aus dem Al­ten­heim Ma­ria-Frie­den in Met­tin­gen be­reits seit Ok­to­ber 2014 ihr neu­es In­stru­ment be­spielt und bis heu­te nicht be­reut hat, sich ein ei­ge­nes In­stru­ment an­ge­schafft zu ha­ben. An­de­re Teil­neh­mer be­rich­te­ten von Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen, die genau hin­hö­ren, aber im­mer mit dem Fa­zit: „Hört sich echt toll an!“Vie­le Teil­neh­mer sei­en sich dar­in ei­nig ge­we­sen, dass das Har­fen­spiel ei­nen un­glaub­lich ent­span­nen­den Cha­rak­ter ha­be.

Dann ging es mo­ti­viert und gut ge­launt an ein für al­le neu­es Tanz­lied aus Me­xi­ko. Die­ses war für drei Har­fen vor­be­rei­tet und stell­te durch die Län­ge des Stü­ckes und der un­ge­wohn­ten Rhyth­men ei­ne Her­aus­for­de­rung dar. Doch die Teil­neh­mer im Al­ter von 45 bis 85 Jah­ren zeig­ten, was in ih­nen steckt. Nach gut Sieht schwie­ri­ger ei­ner hal­ben St­un­de in­ten­si­vem Pro­ben war das Stück so vor­be­rei­tet, dass es für das klei­ne Har­fen­kon­zert auf­füh­rungs­reif war.

Die kur­ze Kaf­fee­pau­se mit ein we­nig Ner­ven­nah­rung nutz­ten al­le zum aus­gie­bi­gen Aus­tausch. Dann wur­de es ernst: Die Gäs­te wa­ren da und das Lam­pen­fie­ber bei ei­ni­gen auch. Mit ei­nem kurz­wei­li­gen Pro­gramm aus volks­tüm­li­chen Lie­dern, Folk­lo­re und klas­si­scher Mu­sik er­klan­gen die 16 Har­fen und der Raum füll­te sich mit dem zar­ten, aber vol­len Klang die­ses In­stru­men­tes.

Ei­ni­ge Stü­cke wur­den durch ei­ne Kla­vier- oder Gi­tar­ren­be­glei­tung va­ri­iert. Der Ein­satz der Gems­horn­flö­te war dann doch für die meis­ten Teil­neh­mer et­was Be­son­de­res, da sie die­ses In­stru­ment bei der Lei­te­rin Ve­ro­ni­ka Hoff­städt noch nicht live er­lebt hat­ten. Die Zu­hö­rer wa­ren laut Mit­tei­lung fas­zi­niert von dem Klang und dem Zu­sam­men­spiel der Teil­neh­mer.

aus, als es ist: Mu­si­zie­ren mit der VeehHar­fe. Fo­to: WN/pri­vat

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