Die neu­en Chefs am Kamp

Völ­kel-Com­pa­ny über­nimmt das Ma­nage­ment der Pro­me­na­de

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Von Wil­fried Hin­richs

Die Osnabrücker Kam­pPro­me­na­de hat ein neu­es Ma­nage­ment: Ber­nard Ban­ning (58) und Lu­kas Rie­gel (23) füh­ren die Ge­schäf­te des of­fe­nen Ein­kaufs­cen­ters.

OSNABRÜCK. Im Ja­nu­ar hat die Völ­kel-Com­pa­ny aus Ham­burg das Ma­nage­ment der Kamp-Pro­me­na­de von Mul­ti De­ve­lop­ment über­nom­men. Ei­gen­tü­me­rin der Kamp-Pro­me­na­de ist der De­ka-Im­mo­bi­li­en­fonds, die Völ­kel Com­pa­ny führt das Cen­ter als Di­enst­leis­ter für die De­ka. Nach ei­ner Pha­se des Über­gangs und der Ei­n­ar­bei- tung ha­ben Ban­ning und Rie­gel das Ma­nage­ment nun kom­plett in ih­re Hän­de ge­nom­men.

Für Ban­ning ist der neue Job fast wie ei­ne Rück­kehr zu den Wur­zeln: Der Len­ge­ri­cher hat sei­ne be­ruf­li­che Kar­rie­re mit ei­ner Aus­bil­dung zum Ein­zel­han­dels­kauf­mann bei Hor­ten in Osnabrück be­gon­nen. Da­nach folg­ten Sta­tio­nen in Frank­furt und Frei­burg, ehe er Ma­nage­ment­auf­ga­ben in Reck­ling­hau­sen und Wup­per­tal über­nahm. Als die An­fra­ge kam, die Kamp-Pro­me­na­de zu füh­ren, ha­be er gar nicht lan­ge über­le­gen müs­sen, sagt Ban­ning, der sei­nen Wohn­sitz in Len­ge­rich im­mer be­hal­ten hat. An sei­ner Sei­te steht Lu­kas Rie­gel. Das Osnabrücker Cen­ter ist für den 23Jäh­ri­gen

nach dem Stu­di­um der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft die ers­te be­ruf­li­che Hal­te­stel­le.

Die Kamp-Pro­me­na­de sei „sehr gut auf­ge­stellt“, sagt Ban­ning, „ein­deu­tig 1a-La­ge.“Nur zwei Leer­stän­de ge­be es zur­zeit, die vor­über­ge­hen­der Na­tur sei­en. „Wir wol­len die Flä­chen den Mie­ter­wün­schen an­pas­sen“, sagt Ban­ning. Es sei ei­ne gu­te Ent­schei­dung ge­we­sen, das Cen­ter in of­fe­ner Bau­wei­se zu bau­en. „Wir wer­den hier als Quar­tier und Teil der Stadt wahr­ge­nom­men, nicht als ge­schlos­se­ner Kas­ten“, sagt der neue Cen­ter-Chef, der sich noch gut an den frü­he­ren Park­platz auf dem Kamp er­in­nern kann – „wo ich mei­nen Sim­ca ge­parkt ha­be“.

Aber in der of­fe­nen Struk­tur liegt auch ein Nach­teil. Die Kund­schaft, vor al­lem die von au­ßer­halb, nimmt das Vier­tel nicht als Ein­heit wahr, das von ei­ner Hand ge­ma­nagt wird, in dem auf Si­cher­heit und Sau­ber­keit ge­ach­tet wird.

Ban­nings Ziel: „Wir wol­len die Kamp-Pro­me­na­de noch stär­ker ins Be­wusst­sein der Kun­den brin­gen.“Der Wer­be­plan sei fer­tig. Ein Baustein ist nach Ban­nings Wor­ten der „Kamp-Sams­tag“je­weils am ers­ten Sams­tag ei­nes Mo­na­tes mit be­son­de­ren Ak­tio­nen – bei­spiels­wei­se an die­sem Sams­tag von 12 bis 18 Uhr un­ter dem Mot­to „Hoch hin­aus“un­ter an­de­rem mit ei­nem Bun­geetram­po­lin, ei­ner

fünf Me­ter ho­hen Klet­ter­wand und ei­ner Slack­li­ne.

Den Han­dels­stand­ort Osnabrück be­wer­tet Ban­ning als „sehr gut“mit „tol­ler Auf­ent­halts­qua­li­tät“. Wich­tig, auch für den Kamp, sei das Schwer­ge­wicht L+T: „Ich bin rich­tig glück­lich über die In­ves­ti­tio­nen in das Sport­haus.“

Die La­ge am Ne­u­markt be­ob­ach­tet Ban­ning da­ge­gen eher dis­tan­ziert. Wie wür­de sich ein Ein­kaufs­cen­ter dort auf die Kamp-Pro­me­na­de aus­wir­ken? Dar­über will sich der neue Cen­ter­ma­na­ger nicht äu­ßern.

Lu­kas Rie­gel (links) und Ber­nard Ban­ning von der Ham­bur­ger Fir­ma Völ­kel Com­pa­ny bil­den das neue Ma­nage­ment der Kamp-Pro­me­na­de. Fo­to: Micha­el Grün­del

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