Ki­ta-Kin­der zu oft am Han­dy

Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me durch über­mä­ßi­gen Me­di­en­kon­sum

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Gut Zu Wissen -

Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me, Hy­per­ak­ti­vi­tät und Ein­schlaf­stö­run­gen schon bei Säug­lin­gen: Ein über­mä­ßi­ger Me­di­en­kon­sum ge­fähr­det die Ge­sund­heit von Kin­dern und Ju­gend­li­chen, wie aus der am Mon­tag von der Dro­gen­be­auf­trag­ten Mar­le­ne Mort­ler (CSU) ver­öf­fent­lich­ten Blikk-Stu­die her­vor­geht.

Be­reits Ba­bys un­ter ei­nem Jahr ha­ben dem­nach Füt­ter­und Ein­schlaf­stö­run­gen, wenn die Mut­ter par­al­lel zu Be­treu­ung ih­res Kinds di­gi­ta­le Me­di­en nutzt. Zu­dem be­nut­zen schon 70 Pro­zent der Kin­der im Ki­ta-Al­ter das Smart­pho­ne ih­rer El­tern mehr als ei­ne hal­be St­un­de täg­lich.

Zwei- bis Fünf­jäh­ri­ge sind der Stu­die zu­fol­ge bei re­gel­mä­ßi­ger Nut­zung von Bild­schirm­me­di­en nicht nur zap­pe­li­ger und ha­ben Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen. Bei täglicher Me­di­en­nut­zung zei­gen sich zu­dem Stö­run­gen bei der Sprach­ent­wick­lung. Die Kin­der sind au­ßer­dem oft un­ru­hig und schnell ab­lenk­bar. Auch Kin­der ab et­wa sie­ben Jah­ren und Ju­gend­li­che, die mehr als ei­ne St­un­de pro Tag an ih­rem Smart­pho­ne oder Ta­blet hän­gen, sind oft hy­per­ak­tiv oder un­kon­zen­triert.

In die Stu­die, aus der Me­di­en schon in den Ta­gen zu­vor zi­tiert hat­ten, wur­den zwi­schen Ju­ni 2016 und dem ver­gan­ge­nen Ja­nu­ar mehr als 5500 Kin­der und Ju­gend­li­che ein­be­zo­gen.

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