Wie Obst­bäu­me be­han­delt wer­den

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Von In­grid Beu­cke-Ad­ler

En­de April führ­te ei­ne län­ge­re Tro­cken­pha­se, ge­folgt von Re­gen, bei Obst­bäu­men zu Schor­fin­fek­tio­nen. Bis En­de Mai muss nach feuch­tem Wet­ter mit wei­te­ren In­fek­tio­nen am jun­gen Laub ge­rech­net wer­den. An den Triebspit­zen sind die In­fek­tio­nen mit Mehl­tau be­reits er­kenn­bar. Be­fal­le­ne Stel­len soll­ten ab­ge­schnit­ten und ent­sorgt wer­den. Bei feucht­war­mer Wit­te­rung wäh­rend der Kern­obst­blü­te sind In­fek­tio­nen mit Feu­er­brand mög­lich. Blü­ten wel­ken und ster­ben ab. Be­falls­stel­len sind bis ins ge­sun­de Holz ab­zu­schnei­den. Nach der Kirsch­blü­te be­ginnt die schwar­ze Kir­schen­laus an den Triebspit­zen Ko­lo­ni­en zu bil­den, was an sich ein­dre­hen­den Blät­tern zu er­ken­nen ist. Die im Haus­gar­ten zu­ge­las­se­nen Ka­li-Sei­fen­pro­duk­te wie „Neu­do­san“und das Raps­öl­pro­dukt „Schäd­lings­frei Na­tu­ren AF“müs­sen bei Be­falls­be­ginn ein­ge­setzt wer­den. Das Mit­tel „Bay­er Gar­ten Schäd­lings­frei Ca­lyp­so Per­fekt“wirkt auch spä­ter noch. Es eig­net sich al­ler­dings we­gen der Ge­bin­de­grö­ße und An­wen­dungs­form nur für klei­ne­re Bäu­me. Ei­ne Stro­h­un­ter­la­ge beugt Grau­schim­mel­be­fall bei Erd­bee­ren vor.

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