To­ter Sol­dat be­schäf­tigt Staats­an­walt­schaft

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Nordwest -

Nach dem Tod ei­nes Of­fi­ziers­an­wär­ters, der nach ei­nem Fuß­marsch in der Hit­ze im nie­der­säch­si­schen Munster zu­sam­men­ge­bro­chen war, be­schäf­tigt sich die Staats­an­walt­schaft Lü­ne­burg mit dem Fall. „Wir un­ter­su­chen, ob je­man­dem ein straf­recht­lich re­le­van­ter Vor­wurf ge­macht wer­den kann“, sag­te Spre­cher Jan Chris­toph Hill­mer am Mon­tag.

Der Of­fi­ziers­an­wär­ter war am Sams­tag zehn Ta­ge nach sei­nem Kol­laps in ei­ner Kli­nik ge­stor­ben. Er war am 19. Ju­li, ei­nem war­men Som­mer­tag mit Tem­pe­ra­tu­ren um die 26 Grad, bei ei­nem Marsch in Munster vor­mit­tags nach drei Ki­lo­me­tern zu­sam­men­ge­bro­chen. Am glei­chen Tag wa­ren spä­ter drei wei­te­re Sol­da­ten kol­la­biert, die elf bis zwölf Ki­lo­me­ter zu­rück­ge­legt hat­ten.

Die Un­ter­su­chun­gen lie­fen noch, be­ton­te ein Spre­cher des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums.

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