Ge­werk­schaft für Pfle­ger fehlt

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Dialog -

Zum Ar­ti­kel „Lin­ke: Er­hö­hung für Pfle­ge­kräf­te ist ,mick­rig‘ “(Aus­ga­be vom 20. Ju­li).

„Ich kann dem Ar­ti­kel nur voll und ganz zu­stim­men. Die an­stren­gen­de und ver­ant­wor­tungs­vol­le Ar­beit von Pfle­ge­kräf­ten wird nicht ent­spre­chend ho­no­riert. Was mich aber ge­ra­de­zu ent­setzt, ist die Tat­sa­che, dass häus­li­che Pfle­ge nur mit dem ge­setz­li­chen Min­dest­lohn, al­so noch schlech­ter als die Ar­beit in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, ent­lohnt wird. Mei­ne Frau ist seit fast ein­ein­halb Jah­ren auf täg­li­che häus­li­che Pfle­ge an­ge­wie­sen. Wir sind sehr dank­bar für die Hil­fe, die wir hier er­fah­ren. [...] Aber ich hö­re auch im­mer wie­der die Kla­ge, dass kaum neue Mit­ar­bei­ter/-in­nen für den Beruf zu fin­den sind. Ist das ein Wun­der bei sol­chen Vor­aus- set­zun­gen?

Ei­ne of­fi­zi­el­le In­ter­es­sen- ver­tre­tung, sprich Ge­werk- schaft, gibt es in die­sem Be- reich nicht. So setzt al­so ei­ne ,Kom­mis­si­on‘ die Ent­loh­nung fest. Möch­te ir­gend­ein Kom­mis­si­ons­mit­glied für ei­nen St­un­den­lohn von 8,84 Eu­ro die­se Ar­beit tun?“Hel­mut Pan­te Mep­pen

stimmt nicht, fin­det ein Le­ser.

Nach­wuchs­sor­gen in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen: Die Be­zah­lung Foto: dpa

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