PRESSESCHAU

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Einblicke -

Vie­le Zei­tun­gen kom­men­tie­ren die Eis­zeit zwi­schen den USA und Russ­land:

(Wi­en)

„Der chro­ni­sche Dau­er­kon­flikt zwi­schen den USA und Russ­land ist ge­fähr­lich, ver­hin­dert er doch die fried­li­che Lö­sung ei­ner gan­zen Rei­he hei­ßer Kon­flik­te rund um den Erd­ball. Zu­nächst be­darf es ei­ner ein­heit­li­chen Li­nie ge­gen Nord­ko­reas Kim Jong Un, um den ra­ke­ten­schieß­wü­ti­gen Dik­ta­tor zur Rä­son zu brin­gen. [. . .] Auch in Sy­ri­en und in der Ukrai­ne sind die Kri­sen nur ge­mein­sam zu lö­sen. Wie nah der Stell­ver­tre­ter­krieg in Nah­ost an ei­nem di­rek­ten Kon­flikt zwi­schen Moskau und Washington ist, wur­de beim Ein­satz der US-Luft­waf­fe bei Rak­ka deut­lich, der in ei­ner ver­ba­len Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen bei­den Groß­mäch­ten en­de­te. An ei­ner Aus­wei­tung des Kon­flikts in der Ukrai­ne als Kraft­pro­be zwi­schen Russ­land und den USA kann uns Eu­ro­pä­ern auch nicht ge­le­gen sein.“

(Pa­ris)

„Zwi­schen Wla­di­mir und Do­nald soll­te ehr­li­che Ein­tracht herr­schen. Letzt­lich scheint aber ei­ne neue Eis­zeit zu be­gin­nen. An dem ge­schei­ter­ten ‚Neu­start‘ darf Do­nald Trump nie­man­dem au­ßer sich selbst die Schuld ge­ben. In­dem er mit zwie­lich­ti­gen rus­si­schen Ab­ge­sand­ten ver­kehr­te, hat er sich die Hän­de ge­bun­den. Je­des Zu­ge­ständ­nis ge­gen­über Russ­land wird jetzt den An­schein ei­ner ge­hei­men Ab­spra­che ha­ben. Und das hät­te ei­nen ho­hen po­li­ti­schen Preis. Wla­di­mir Pu­tin hat das ver­stan­den und er­war­tet nichts mehr.“

(Moskau)

„Wech­sel­sei­ti­ge Sank­tio­nen, Ein­schrän­kun­gen und Stra­fen wer­den zum glo­ba­len Trend, der in die Sack­gas­se führt. Die USA wol­len Chi­na, Ve­ne­zue­la und Russ­land be­stra­fen, die EU Po­len, Russ­land da­ge­gen Po­len und die USA. Das ist ein Spiel, in dem al­le Sei­ten ge­mein­sam den Ef­fekt ih­rer Maß­nah­men zu­nich­te­ma­chen.“

(Bratislava)

„Die Sank­tio­nen sind vor al­lem ein Schutz der Ge­setz­ge­ber vor (US-Prä­si­dent Do­nald) Trump. Die Russ­land-Ver­bin­dun­gen des Prä­si­den­ten sind im Ju­li be­reits so zwei­fel­haft ge­wor­den, dass man sie von der Po­li­tik ge­gen­über dem Kreml ab­kop­peln muss­te.“

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