Russ­land bleibt wei­ter aus­ge­schlos­sen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport -

Russ­lands Leicht­ath­le­tik bleibt wei­ter von in­ter­na­tio­na­len Meis­ter­schaf­ten aus­ge­schlos­sen. Der Kon­gress des Welt­ver­ban­des IAAF stimm­te am Don­ners­tag in Lon­don der Ver­län­ge­rung der wei­te­ren Su­s­pen­die­rung des rus­si­schen Ver­ban­des RUSAF mit der Mehr­heit von 166:21 Stim­men zu und folg­te da­mit ei­ner Emp­feh­lung des IAAF-Coun­cils.

Nach der Auf­de­ckung des sys­te­ma­ti­schen Do­pings in Russ­lands Leicht­ath­le­tik war der Ver­band im No­vem­ber 2015 sus­pen­diert wor­den. Der Aus­schluss wird vor al­lem ver­län­gert, weil Russ­lands An­ti-Do­ping-Agen­tur nicht vor No­vem­ber ih­re Auf­ga­ben wahr­neh­men kann. Ru­ne An­der­sen, Lei­ter der Task­force der IAAF, stell­te aber auch fest: „Russ­land hat ver­stan­den, dass die Do­ping-Kul­tur sich in dem Land ver­än­dern muss.“Bei der WM in Lon­don star­ten 19 Rus­sen als neu­tra­le Ath­le­ten. Vor der Kon­gress-Ab­stim­mung hat­te sich RUSAF-Prä­si­dent Di­mi­tri Schljach­tin in ei­ner schrift­lich ver­brei­te­ten Er­klä­rung bei al­len Ath­le­ten ent­schul­digt, de­nen im Zu­ge des Do­ping-Skan­dals „Sie­ge auf un­ehr­li­chem Weg“ge­stoh­len wor­den sei­en. Au­ßer­dem ver­si­cher­te er, „al­les Mög­li­che zu tun, um da­für zu sor­gen, dass so et­was nicht wie­der in der rus­si­schen Leicht­ath­le­tik pas­sie­ren kann“.

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