Os­na­brü­cke­rin be­trügt Ar­beits­agen­tur

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück -

We­gen Leis­tungs­be­tru­ges muss ei­ne Frau aus Osnabrück 1800 Eu­ro Geld­stra­fe zah­len. Sie hat­te par­al­lel zu ih­rem Ar­beits­lohn zu Un­recht Ar­beits­lo­sen­geld er­hal­ten.

Laut Mit­tei­lung des Haupt­zoll­am­tes Osnabrück hat­te die Os­na­brü­cke­rin 1330 Eu­ro Ar­beits­lo­sen­geld I er­hal­ten, ob­wohl sie ei­ner so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Ar­beit nach­ging und dies nicht mel­de­te. Das Amts­ge­richt Osnabrück ver­ur­teil­te die Be­trü­ge­rin in­zwi­schen rechts­kräf­tig zu 60 Ta­ges­sät­zen zu je 30 Eu­ro.

Auf die Sch­li­che ka­men die Er­mitt­ler der Frau durch ei­nen Da­ten­ab­gleich zwi­schen Ar­beits­amt und So­zi­al­ver­si­che­rung. Das Haupt­zoll­amt nahm dar­auf­hin Er­mitt­lun­gen auf. Die 54-jäh­ri­ge Leis­tungs­emp­fän­ge­rin hät­te die Agen­tur für Ar­beit so­fort be­nach­rich­ti­gen müs­sen, als sie die be­ruf­li­che Tä­tig­keit auf­ge­nom­men ha­be, teilt das Haupt­zoll­amt mit. „Ne­ben der Geld­stra­fe muss die Ver­ur­teil­te den der Agen­tur für Ar­beit ent­stan­de­nen Scha­den be­glei­chen“, wird Chris­ti­an Hey­er, Pres­se­spre­cher des Haupt­zoll­amts Osnabrück, in der Mit­tei­lung zi­tiert. Das Ur­teil ist rechts­kräf­tig.

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