Ers­ter Os­na­brü­cker Hall­hu­ber Sto­re er­öff­net

Ger­ry-We­ber-Kon­zern mit Da­men­mo­de­mar­ke auf Wachs­tums­kurs

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Aus der Ge­schäfts­welt auf noz.de/da­stut­sich

Ger­ry-We­ber-Chef Ralf We­ber

Erst­ma­lig hat die mit­tel­prei­si­ge Mo­de­mar­ke Hall­hu­ber ei­nen ei­ge­nen Sto­re in Osnabrück er­öff­net. Das Ge­schäft an der Gro­ßen Stra­ße 55 ist in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten am frü­he­ren Stand­ort von Vo­da­fo­ne und Ra­sie­rer Lück­mann ein­ge­rich­tet wor­den.

Bis­her gab es die fe­mi­nin­mo­der­ne Mo­de nur bei Ga­le­ria Kauf­hof zu kau­fen. Ges­tern wur­de nun die ers­te Os­na­brü­cker Fi­lia­le er­öff­net. In dem neu­en Ge­schäft mit opu­len­ter Ro­sen-De­ko­ra­ti­on gibt es nun zu­sätz­lich zur nor­ma­len Hall­hu­ber-Kol­lek­ti­on auch die ele­gan­te­re, hoch­prei­si­ge­re Pro­dukt­li­nie „Hall­hu­ber Don­na“. Zur Er­öff­nung kam auch Ralf We­ber, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Ger­ry-We­ber-Kon­zerns, zu dem das in Mün­chen ge­grün­de­te Mo­de­un­ter­neh­men Hall­hu­ber seit 2015 ge­hört. Die Mar­ke Hall­hu­ber lau­fe er­folg­reich, mitt­ler­wei­le ge­be es deutsch­land­weit 252 Ge­schäf­te, sag­te We­ber. Im Halb­jahr 2016/17 (von 31. Ok­to­ber bis En­de April) sei ein Um­satz von 92,9 Mil­lio­nen Eu­ro er­wirt­schaf­tet wor­den, das sei ein Um­satz­plus von 1,4 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­halb­jahr.

Ur­sprüng­lich woll­te Hall­hu­ber sein Ge­schäft be­reits En­de März er­öff­nen, der Ter­min ver­schob sich al­ler­dings we­gen bau­li­cher Ver­zö­ge­run­gen um meh­re­re Mo­na­te. Von der Pres­se­spre­che­rin heißt es: „Die Her­aus­for­de­rung lag dar­in, aus zwei Sto­res ei­nen gro­ßen zu er­rich­ten.“

Be­reits im ver­gan­ge­nen Som­mer hat­te es für vier Wo­chen ei­nen Pop-up-Sto­re der Mar­ke in den ehe­ma­li­gen Räu­men des „Hou­se of Ger­ry We­ber“in der Gro­ßen Stra­ße 82 ge­ge­ben, das im Fe­bru­ar 2016 auf­grund ei­ner Um­struk­tu­rie­rung des Ger­ryWe­ber-Kon­zerns ge­schlos­sen wur­de – so wie vie­le an­de­re Fi­lia­len der strau­cheln­den Mar­ke in Deutsch­land. Ur­sprüng­lich soll­te die Kon­zern­toch­ter dau­er­haft in die Räu­me ein­zie­hen, doch schließ­lich fiel die Wahl auf die Gro­ße Stra­ße 55. Zur Be­grün­dung heißt es: „Hall­hu­ber hat­te be­reits den Miet­ver­trag in Nr. 55 un­ter­schrie­ben, be­vor klar war, dass Ger­ry We­ber sei­nen Sto­re in Num­mer 82 schlie­ßen wür­de.“

Das Über­an­ge­bot an Fi­lia­len, das letzt­ge­nann­ter Mar­ke zum Ver­häng­nis wur­de, soll beim Da­men­mo­de-La­bel Hall­hu­ber ver­mie­den wer­den. „Zwei Sto­res in ei­ner Stadt wird es nicht ge­ben“, un­ter­strich Vor­stands­chef We­ber. „Die Mar­ke soll be­gehr­lich und ex­klu­siv blei­ben.“

Nach­rich­ten

er­öff­ne­te ges­tern den neu­en Hall­hu­ber-Sto­re an der Gro­ßen Stra­ße 55. Fo­to: Gert West­dörp

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