Naht­lo­se In­te­gra­ti­on

Auf­sto­ckun­gen aus Holz schaf­fen neu­en Platz zum Le­ben

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück Modernisieren Und Renovieren -

OSNABRÜCK. Vie­le Groß­städ­te plat­zen aus al­len Näh­ten. Flä­chen für den Woh­nungs­bau wer­den im­mer knap­per. Ne­ben der fort­schrei­ten­den Sied­lungs­ent­wick­lung am Stadt­rand kann auch in be­reits be­ste­hen­den Wohn­ge­bie­ten durch Auf­sto­ckung neu­er Platz zum Le­ben ge­schaf­fen wer­den.

Mit ei­ner cle­ve­ren Haus­auf­sto­ckung aus z. B. vor­ge­fer­tig­ten Holz­bau­ele­men­ten lässt sich das Ma­xi­mum aus be­ste­hen­den Struk­tu­ren her­aus­ho­len. Da­bei wird ei­ne ab­so­lu­te Ge­nau­ig­keit der Bau­tei­le er­for­dert. Ein Holz­bau­spe­zia­list aus Süd­ti­ro­ler nutzt mo­derns­te Scan­ner­tech­nik, um über den ge­sam­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zess ei­ne gleich­blei­ben­de Qua­li­tät des End­pro­dukts zu ge­währ­leis­ten. Im Ver­gleich mit de­fi­nier­ten To­le­ranz­gren­zen aus dem kon­struk­ti­ven Stahl­bau un­ter­schrei­ten die Kon­struk­ti­ons­höl­zer die­se Vor­ga­ben so­gar noch.

„Nach­hal­ti­ges Bau­en steht vor der gro­ßen Her­aus­for­de­rung der städ­ti­schen Ver­dich­tung. Im Prin­zip ein­fa­che, je­doch durch­dach­te Ge­bäu­de­kon­zep­te sind hier ge­fragt: Sie Vor der Mo­der­ni­sie­rung

müs­sen dem öko­lo­gi­schen, wirt­schaft­li­chen, funk­tio­na­len, fle­xi­blen und dem so­zia­len Kon­text ge­recht wer­den. Zugleich sind in­no­va­ti­ve We­ge bei der Nut­zung re­ge­ne­ra­ti­ver Ener­gie­quel­len wie et­wa der Son­ne so­wie kon­struk­ti­ve Be­son­der­hei­ten ge­fragt. Wir bie­ten ei­ne mo­du­la­re, fle­xi­bel ein­setz­ba­re Lö­sung an. Die Holz­bau­ten kön­nen als ein­zel­ne Woh­ne­be­nen für Dach­auf­sto­ckun­gen

ver­wen­det wer­den, sind aber ge­nau­so auch er­wei­ter­bar als mehr­ge­schos­si­ges Wohn­haus,“so der Ge­schäfts­füh­rer des Un­ter­neh­mens.

Ei­ne pro­fes­sio­nel­le Auf­sto­ckung steht zu­dem vor der Her­aus­for­de­rung, ei­ne naht­lo­se In­te­gra­ti­on in die Op­tik des vor­han­de­nen Ge­bäu­des her­zu­stel­len. Die ar­chi­tek­to­ni­sche Fle­xi­bi­li­tät von Holz­kon­struk­tio­nen ver­ein­facht die­ses Vor­ha­ben maß­geb­lich: Bis zu 40 Pro­zent Ge­wichts­er­spar­nis bringt ei­ne Auf­sto­ckung aus Holz im Ver­gleich zu tra­di­tio­nel­len Ver­fah­ren.

Lärm und Dreck sind auf Bau­stel­len der Nor­mal­fall. Um­bau­ar­bei­ten an be­ste­hen­den Ob­jek­ten sind meist mit dem Um­zug der Be­sit­zer oder Mie­ter ver­bun­den. Auf­sto­ckun­gen aus Holz in Fer­tig­bau­wei­se bie­ten ei­nen un­mit­tel­ba­ren Vor­teil für die Be­woh­ner des zu er­wei­tern­den Hau­ses: Die Bau­ar­bei­ten er­fol­gen in Tro­cken­bau­wei­se. Die Be­las­tung durch Schmutz und

Bau­stel­len­krach sind da­durch be­deu­tend ge­rin­ger als im tra­di­tio­nel­len Zie­gel- oder Be­ton­bau. „Ei­ni­ge Auf­sto­ckun­gen er­folg­ten so scho­nend und mi­ni­mal in­va­siv, dass vor­über­ge­hen­de Um­zü­ge in Aus­weich­quar­tie­re ver­mie­den wer­den konn­ten“, so die Aus­sa­ge.

Ge­ra­de in städ­ti­schen Ge­bie­ten be­deu­ten Bau­ar­bei­ten häu­fig gleich­zei­tig ei­ne Blo­cka­de der an­lie­gen­den In­fra­struk­tur wie Stra­ßen oder Geh­we­ge. Für die Auf­sto­ckung von Wohn­raum mit Holz spricht die enor­me Be­schleu­ni­gung durch die Vor­fer­ti­gung der ein­zel­nen Ele­men­te. Der größt­mög­li­che Vor­fer­ti­gungs­grad er­mög­licht kur­ze Bau­zei­ten und ei­nen rei­bungs­lo­sen, weit­ge­hend von der Wit­te­rung un­ab­hän­gi­gen Bau- und Mon­ta­ge­ab­lauf.

Ein wei­te­rer Vor­teil: Im Ge­gen­satz zu Be­ton oder St­ein be­sitzt der Bau­stoff Holz ein ge­rin­ges Ei­gen­ge­wicht, hat aber trotz­dem ei­ne ho­he Trag­fä­hig­keit.

Fo­tos: Rub­ner Haus AG

Bei­spiel ei­ner ge­lun­ge­nen Haus-Auf­sto­ckung: Nach den Bau­maß­nah­men mit vor­ge­fer­tig­ten Hol­z­ele­men­ten zeigt sich das Ge­bäu­de als mo­der­nes Wohn­haus,

war das Ge­bäu­de ein aus der Zeit ge­fal­le­nes Wohn­haus mit Walmdach.

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