„Lu­ther“-Aus­stel­lung als Besuchermagnet

150 000 Gäs­te bei na­tio­na­ler Son­der­schau auf der Wart­burg

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur -

Besuchermagnet „Lu­ther und die Deut­schen“: Fast 150 000 Gäs­te aus al­ler Welt ha­ben bis zur Halb­zeit die na­tio­na­le Son­der­aus­stel­lung auf der Ei­se­nach­er Wart­burg zum Ju­bi­lä­um 500 Jah­re Re­for­ma­ti­on ge­se­hen. „Mehr als je­der fünf­te Be­su­cher kommt aus dem Aus­land, vor al­lem aus den USA und Süd­ko­rea“, sag­te der Spre­cher der Wart­burg­stif­tung, Andre­as Vol­kert, am Don­ners­tag.

Die Aus­stel­lung mit 300 Ex­po­na­ten aus dem In- und Aus­land war am 4. Mai er­öff­net wor­den und ist noch bis 5. No­vem­ber in der 950 Jah­re al­ten Burg zu be­sich­ti­gen. Lu­ther sorgt bis heu­te für span­nungs­ge­la­de­ne Aus­ein­an­der­set­zun­gen und für gro­ße Be­su­cher­re­so­nanz in Aus­stel­lun­gen und Pro­jek­ten.

Die Schau ist ne­ben Wit­ten­berg und Berlin ei­ne von drei na­tio­na­len Son­der­aus­stel­lun­gen. Sie ver­deut­licht, wie sich das Bild der Deut­schen

von Lu­ther (1483– 1546) über die Jahr­hun­der­te ge­än­dert hat, aber auch, wo­zu der Re­for­ma­tor ge­braucht und miss­braucht wur­de. Der Mönch und

Theo­lo­ge hat­te 1521/22 auf der ab­ge­schie­de­nen Wart­burg in we­ni­gen Wo­chen das Neue Tes­ta­ment ins Deut­sche über­setzt. Er schuf da­mit zugleich ei­ne Grund­la­ge für ei­ne ein­heit­li­che Schrift­spra­che.

Re­zen­sio­nen zu den Son­der­schau­en le­sen Sie auf noz.de/kul­tur

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