Die­sel: Ar­beit­ge­ber weh­ren sich

Kra­mer kri­ti­siert Vor­wurf der „Kum­pa­nei“

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Vorderseite - Von Uwe West­dörp

OS­NA­BRÜCK. In der De­bat­te über den Die­selskan­dal plä­die­ren die Ar­beit­ge­ber für ei­ne en­ge­re Zu­sam­men­ar­beit von Po­li­tik und Wirt­schaft. Ar­beit­ge­ber­prä­si­dent In­go Kra­mer sag­te un­se­rer Re­dak­ti­on: „Je grö­ßer die Schwie­rig­kei­ten sind, die man mit ei­nem an­de­ren hat, des­to mehr muss man mit ihm re­den. Des­halb ist es falsch, wenn Um­welt­ver­bän­de for­dern: Ihr dürft nicht mehr am sel­ben Tisch sit­zen.“

Kra­mer ver­wahr­te sich zu­gleich ge­gen Vor­wür­fe, es ge­be ei­ne Kum­pa­nei zwi­schen Po­li­tik und Wirt­schaft. Man müs­se sich über staat­li­che Re­ge­lun­gen und un­ter­neh­me­ri­sche Mög­lich­kei­ten eng ab­stim­men. „Wirt­schaft, Po­li­tik, Wis­sen­schaft, For­schung und Geld­ge­ber sind in Deutsch­land eng ver­netzt. Auch die Ge­werk­schaf­ten ge­hö­ren da­zu. Und das muss auch so blei­ben.“Die­ses Mit­ein­an­der sei ein we­sent­li­cher Fak­tor für den Er­folg der deut­schen Wirt­schaft.

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