Das sa­gen re­gio­na­le Ab­ge­ord­ne­te

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Regierungskrise In Niedersachsen -

„Das Wäh­ler­vo­tum wird ad ab­sur­dum ge­führt, we­gen der ge­kränk­ten Ei­tel­keit ei­ner ein­zel­nen Ab­ge­ord­ne­ten. Ich bin per­sön­lich sehr ent­täuscht und scho­ckiert über die­se Art Um­gang mit un­se­rer par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tie.“

„Das ist kla­rer Wäh­ler­be­trug. Wenn Frau Twes­ten glaubt, die Grü­nen sind nicht mehr ih­re po­li­ti­sche Hei­mat, muss sie ihr Man­dat nie­der­le­gen. Die CDU nutzt jetzt die Gunst der St­un­de – und bei­de be­ge­hen Be­trug am Wäh­ler. Das ist schä­big und schau­rig zu­gleich und trägt zur Po­li­tik­ver­dros­sen­heit bei.“

„Wir sind uns als CDU un­se­rer Ver­ant­wor­tung be­wusst. Wir sind es den Men­schen in Nie­der­sach­sen schul­dig, dass sie sich auf uns – auf die Po­li­tik und die CDU – ver­las­sen kön­nen. Es wä­re ein kon­se­quen­ter Schritt ge­we­sen, wenn Mi­nis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil sein Amt nie­der­ge­legt hät­te.“

„Ich bin sehr ent­täuscht. In­halt­li­che Grün­de kann ich bei El­ke Twes­ten nicht er­ken­nen, son­dern nur per­sön­li­che Mo­ti­ve, die ih­re Kar­rie­re an­ge­hen. Sie ist nicht da­für ge­wählt wor­den, der CDU ei­ne Mehr­heit zu ver­schaf­fen. Grü­ne ma­chen Po­li­tik für In­hal­te, nicht für die Kar­rie­re.“

„El­ke Twes­ten ist ei­ne sym­pa­thi­sche Kol­le­gin, mit der man sich auch in­halt­lich gut aus­tau­schen kann. Der be­ab­sich­tig­te Wech­sel zur CDU kam für mich aber völ­lig über­ra­schend. So ei­ne Si­tua­ti­on hat es im Land­tag in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren noch nicht ge­ge­ben.“

Frank Hen­ning (SPD), Os­na­brück. Fo­to: Hen­ning

Chris­ti­an Cal­de­ro­ne (CDU), Qua­ken­brück. Fo­to: Pohl

Vol­ker Ba­jus (Grü­ne), Os­na­brück. Fo­to: Pen­ter­mann

Anet­te Mey­er zu Stro­hen (CDU), Belm. Fo­to: Par­ton

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