Mit Kin­dern im Au­to rei­sen

Wie geht‘s ent­spannt?

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Leserbriefe -

Kin­der, die nichts mit sich an­zu­fan­gen wis­sen, kön­nen auf lan­gen Au­to­fahr­ten zur an­stren­gen­den Ge­dulds­pro­be wer­den. Mit ein paar gu­ten Ide­en lässt sich das ver­mei­den.

KÖLN. Soll die schöns­te Zeit des Jah­res – der ge­mein­sa­me Som­mer­ur­laub – nicht schon auf der Hin­fahrt in schlech­te Stim­mung um­schla­gen, müs­sen vor al­lem El­tern mit Kin­dern ein paar Tricks auf La­ger ha­ben. Die lie­ben Klei­nen ha­ben ein an­de­res Zeit­ge­fühl als Er­wach­se­ne, sind schnell ge­lang­weilt und ner­ven dann ger­ne mal aus dem Fond.

Gu­te Vor­be­rei­tung ist sehr wich­tig. Reist man an stauär­me­ren Ta­gen, ist man schnel­ler am Ziel und die Kin­der kön­nen aus dem lang­wei­li­gen Au­to an den son­ni­gen Strand. Ei­ne an­de­re Mög­lich­keit ist es, erst abends los­zu­fah­ren. In der Dun­kel­heit ist meist we­ni­ger Ver­kehr und die Kin­der schla­fen auch eher ein als am hell­lich­ten Tag. Da­bei ist es sehr wich­tig, dass die fa­vo­ri­sier­ten Ku­schel­tie­re oder De­cken stets be­reit­lie­gen.

Nicht zu ver­nach­läs­si­gen (auch für Er­wach­se­ne) ist der rich­ti­ge Pro­vi­ant, der stets griff­be­reit sein soll­te. Be­son­ders fri­sche Snacks wie Obst und Ge­mü­se und stil­les Was­ser bie­ten sich an. Wer auf ei­ne Pau­se im teu­ren Au­to­bahn-Re­stau­rant ver­zich­ten will, soll­te au­ßer­dem be­leg­te Bro­te ein­pa­cken.

Voll­stän­dig kommt man auf ei­ner lan­gen Fahrt al­ler­dings nicht an Pau­sen vor­bei. Das ist auch für die Kon­zen­tra­ti­on des Fah­rers wich­tig. Mit Kin­dern soll­ten vor­ran­gig Rast­plät­ze an­ge­steu­ert wer­den, an de­nen sie ih­ren Be­we­gungs­drang aus­le­ben kön­nen oh­ne sich zu ge­fähr­den. Al­so: Weg von der Au­to­bahn, rauf auf den Spiel­platz.

Doch der Spiel­spaß muss nicht zwin­gend au­ßer­halb des Au­tos statt­fin­den. Rei­seKlas­si­ker wie das Er­ra­ten von Num­mern­schil­dern, „Ich se­he was, was du nicht siehst“oder das Zäh­len von Au­tos ei­ner be­stimm­ten Far­be ge­hen ei­gent­lich im­mer. Ist man mit meh­re­ren Kin­dern un­ter­wegs, die be­reits et­was äl­ter sind, bie­ten sich auch Kar­ten­spie­le an.

Sehr ru­hig wird es im Fond meist, wenn El­tern die Nut­zung von Un­ter­hal­tungs­Elek­tro­nik er­lau­ben. Dank Ta­blets, trag­ba­re­re DVDPlay­er oder hand­li­chen Spie­le­kon­so­len sind der Aus­wahl an Me­di­en ei­gent­lich kaum Gren­zen ge­setzt. Auch das ge­mein­sa­me An­hö­ren ei­nes in­ter­es­san­ten Pod­casts oder das Ge­spräch über die Vor­freu­de auf den Ur­laubs­ort kann die Zeit wie im Flu­ge ver­ge­hen las­sen. Wer be­son­ders ehr­gei­zig ist, kann sei­nen Kin­dern auch ein paar Wor­te in der Lan­des­spra­che des Ur­laubs­ziels bei­brin­gen.

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