Jo­han­nes Bap­tist Ker­ner

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Im Gespräch - js

wird am 9. De­zem­ber 1964 als Sohn ei­ner Se­kre­tä­rin und ei­nes Mi­nis­te­ri­al­be­am­ten in Bonn ge­bo­ren. Zu­sam­men mit ei­nem äl­te­ren Bru­der und ei­ner jün­ge­ren Schwes­ter wächst er bis zu sei­nem 14. Le­bens­jahr in Bonn und an­schlie­ßend in Ber­lin auf und macht sein Abitur an ei­nem Je­sui­ten­kol­leg. Ein Stu­di­um der Be­triebs­wirt­schafts­leh­re bricht er ab, macht ein Prak­ti­kum beim Sen­der Frei­es Ber­lin (SFB), wo er an­schlie­ßend auch vo­lon­tiert und schnell ver­schie­de­ne Sen­dun­gen mo­de­riert. 1992 wech­selt er nach ei­ner Zwi­schen­sta­ti­on bei der ARD zu Sat1 und mo­de­riert für den Pri­vat­sen­der bis En­de 1997 das Fuß­ball­ma­ga­zin „ran“, zu­sätz­lich hat Ker­ner ab 1996 ei­ne ers­te ei­ge­ne Talk­show. Im sel­ben Jahr heu­ert er beim ZDF an, mo­de­riert zehn Jah­re lang das „ak­tu­el­le Sport­stu­dio“, be­rich­tet von zahl­rei­chen in­ter­na­tio­na­len Sport-Hö­he­punk­ten wie Fuß­ball-Welt- und Eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten so­wie Olym­pi­schen Spie­len, mo­de­riert den ZDFJah­res­rück­blick

und die Showrei­he „Un­se­re Bes­ten“. 1998 be­kommt Jo­han­nes B. Ker­ner ei­ne nach ihm be­nann­te Talk­show im Zwei­ten, die er ab 2002 täg­lich von diens­tags bis frei­tags mo­de­riert. Gro­ßen Er­folg hat auch die Sen­dung „Ker­ner kocht“in den Jah­ren 2005 bis 2008. 2009 wech­selt Ker­ner, der we­gen ei­ni­ger Wer­be­ver­trä­ge in die Kri­tik ge­ra­ten ist, zu­rück zu Sat1, schei­tert aber mit ei­ner ei­ge­nen Show auf der gan­zen Li­nie und kehrt 2013 zum ZDF zu­rück. Seit­dem ist er für „das Zwei­te“wie­der als Mo­de­ra­tor zahl­rei­cher For­ma­te ak­tiv und prä­sen­tiert ab 17. Au­gust zu­sam­men mit Ste­ven Gät­jen vier Fol­gen des Show­for­mats „Wir lie­ben Fern­se­hen!“an­läss­lich des 50. Jah­res­tags der Ein­füh­rung des Farb­fern­se­hens in Deutsch­land. Bei ei­ner Spon­so­ren-Ver­an­stal­tung lernt Ker­ner in den Neun­zi­ger­jah­ren die Ho­ckey-Na­tio­nal­spie­le­rin Britta Be­cker ken­nen. Die bei­den ver­lie­ben sich, hei­ra­ten und wer­den in Ham­burg El­tern von vier Kin­dern, die heu­te zwi­schen 7 und 18 Jah­re alt sind. Mit­te 2016 ge­ben sie ih­re Tren­nung be­kannt, die im Sin­ne der Kin­der freund­schaft­lich ver­läuft. Ge­mein­sam ab­sol­viert das Ex-Paar noch im­mer öf­fent­li­che Auf­trit­te.

Fo­to: dpa

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