Mi­nis­te­ri­um: E-Gesundheitskarte bleibt

Res­sort weist Aus­sa­gen der Kran­ken­kas­sen zu­rück

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik -

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um hat Be­rich­te zu­rück­ge­wie­sen, wo­nach die elek­tro­ni­sche Gesundheitskarte (eGK) fak­tisch vor dem Aus steht. Ei­ne Spre­che­rin sag­te am Mon­tag in Berlin, die­se Darstel­lun­gen „ent­beh­ren je­der Grund­la­ge, und sie sind falsch“.

Viel­mehr sei Be­we­gung in die Um­set­zung des elek­tro­ni­schen Ver­kehrs mit Ge­sund­heits­da­ten ge­kom­men. Tests sei­en er­folg­reich ver­lau­fen, so­dass im Herbst be­gon­nen wer­den kön­ne, Arzt­pra­xen an das Sys­tem an­zu­schlie­ßen.

Der Vor­stands­chef der AOK Bay­ern, Hel­mut Plat­zer, hat­te ge­sagt, es sei „un­si­che­rer denn je, wann die Gesundheitskarte die in sie ge­setz­ten Er­war­tun­gen er­füllt“. In Ärz­te­ver­bän­den und ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen hieß es, die Bun­des­re­gie­rung wol­le die eGK nach der Bun­des­tags­wahl für ge­schei­tert er­klä­ren.

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